Köln - Das Jahr 2017 geht in großen Schritten dem Ende zu – und mancher fand es im Job nicht so gut. Das heißt: Gute Vorsätze für 2018 formulieren!

Entscheidend ist allerdings, dass Arbeitnehmer sie als konkrete Ziele formulieren, sagt Karrierecoach Michael Fridrich aus Aachen. Sie sagen sich also etwa „Ich steigere mein Einkommen im kommenden Jahr um zehn Prozent“ statt „Ich will eine Gehaltserhöhung“. Auch die Wortwahl ist entscheidend: Ein „Ich muss»“baut zum Beispiel zu viel Druck auf, warnt der Experte. Ein „eventuell“ lässt dagegen Hintertürchen für Ausflüchte offen. Beides ist nicht optimal. Bei der Wahl des Ziels rät Fridrich außerdem, eher zu hoch als zu niedrig zu zielen –– und dann mit der Selbstkritik nicht zu hart zu sein, wenn man am Ende des Jahres knapp danebenliegt. Denn auch das ist wichtig: Man sollte zu bestimmten Terminen schauen, was aus den Vorsätzen zu bestimmten geworden ist.

Was sind typische Vorsätze? Gut jeder Dritte in Deutschland (37 Prozent) hat grundsätzlich Vorsätze für den Job. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschers Respondi im Auftrag der Jobbörse Indeed. Weit vorne liegt das Abschalten am Feierabend: Gut die Hälfte der Teilnehmer mit guten Vorsätzen will 2018 nach der Arbeit nicht mehr über die Arbeit nachdenken. Und jeder Fünfte will zu Hause keine E-Mails mehr checken.

Weniger arbeiten möchte jeder Vierte (25 Prozent). Auch Zeitverschwendung ist ein Thema, etwa in Meetings (32 Prozent wollen das reduzieren).

40 Prozent der Berufstätigen mit guten Vorsätzen wollen außerdem offener und freundlicher auf ihre Mitarbeiter zugehen – und 38 Prozent wollen auch nach der Arbeit öfter etwas mit den Kollegen unternehmen.