Nadorst - Feiner Nieselregen fällt auf die Wiesen rund um den Flötenteich. Vereinzelt ist Vogelgezwitscher zu hören. Vor dem AWo-Seniorenheim allerdings herrscht Trubel: Mit etwas logistischem Aufwand schieben rund 30 Achtklässler der IGS Flötenteich jeweils einen Bewohner im Rollstuhl behutsam die gepflasterte Rampe hinunter.
An diesem Mittwochvormittag stand für rund 30 Senioren des Heimes eine Kohlfahrt auf dem Programm. Für beide Seiten ist der Termin nicht alltäglich. „Ich habe noch nie einen Rollstuhl geschoben und bin ein bisschen aufgeregt“, gab die 14-jährige Fiona Dröge zu. Die 78-jährige Rosmarie Popken war begeistert: „Das ist mal eine Abwechslung! Ich würde sagen, einer der Höhepunkte des Jahres.“ Lieselotte Grünger war eine der wenigen Bewohner, die sich mit einer Gehhilfe startete. „Ich muss immer laufen“, erklärt die rüstige 88-Jährige.
Nach dem Spaziergang um den Flötenteich – samt fröhlicher Volksmusik – folgte ein Grünkohlessen. Die Idee zur gemeinsamen Kohlfahrt stammt von Sonja Weiß, Betreuungsleiterin des Heimes. „Wir organisieren jeden Monat ein kleines Fest. Unsere Bewohner sollen sich an damalige Erlebnisse erinnern können.“
Gemeinsam mit der IGS-Schulleitung wurde dann überlegt, wie man das umsetzen solle, so Weiß. „Wir haben uns intern für die Schüler des achten Jahrgangs entschieden. Zuerst waren sie ein bisschen unsicher, aber das hat sich gelegt“, erklärt Lehrer Marco Dammann.
Beim Essen saßen die Schüler dann mitten unter den Senioren.
„Per Aufkleber unter den Tellern wurde dann das Kohlkönigspaar ermittelt“, schildert Weiß fröhlich von der Überraschung. Sie ergänzt: „Viele sehen ihre Enkel und Urenkel gar nicht so oft. Man merkt es den Bewohnern regelrecht an, wie gut Ihnen der Besuch von Kindern und Jugendlichen tut.“
Dies beruht auch auf Gegenseitigkeit: „Einige Schüler haben sich bereits nach dem Zukunftstag und einem Praktikum hier erkundigt“, bilanziert Weiß.
Nadorst - Feiner Nieselregen fällt auf die Wiesen rund um den Flötenteich. Vereinzelt ist Vogelgezwitscher zu hören. Vor dem AWo-Seniorenheim allerdings herrscht Trubel: Mit etwas logistischem Aufwand schieben rund 30 Achtklässler der IGS Flötenteich jeweils einen Bewohner im Rollstuhl behutsam die gepflasterte Rampe hinunter.
An diesem Mittwochvormittag stand für rund 30 Senioren des Heimes eine Kohlfahrt auf dem Programm. Für beide Seiten ist der Termin nicht alltäglich. „Ich habe noch nie einen Rollstuhl geschoben und bin ein bisschen aufgeregt“, gab die 14-jährige Fiona Dröge zu. Die 78-jährige Rosmarie Popken war begeistert: „Das ist mal eine Abwechslung! Ich würde sagen, einer der Höhepunkte des Jahres.“ Lieselotte Grünger war eine der wenigen Bewohner, die sich mit einer Gehhilfe startete. „Ich muss immer laufen“, erklärt die rüstige 88-Jährige.
Nach dem Spaziergang um den Flötenteich – samt fröhlicher Volksmusik – folgte ein Grünkohlessen. Die Idee zur gemeinsamen Kohlfahrt stammt von Sonja Weiß, Betreuungsleiterin des Heimes. „Wir organisieren jeden Monat ein kleines Fest. Unsere Bewohner sollen sich an damalige Erlebnisse erinnern können.“
Gemeinsam mit der IGS-Schulleitung wurde dann überlegt, wie man das umsetzen solle, so Weiß. „Wir haben uns intern für die Schüler des achten Jahrgangs entschieden. Zuerst waren sie ein bisschen unsicher, aber das hat sich gelegt“, erklärt Lehrer Marco Dammann.
Beim Essen saßen die Schüler dann mitten unter den Senioren.
„Per Aufkleber unter den Tellern wurde dann das Kohlkönigspaar ermittelt“, schildert Weiß fröhlich von der Überraschung. Sie ergänzt: „Viele sehen ihre Enkel und Urenkel gar nicht so oft. Man merkt es den Bewohnern regelrecht an, wie gut Ihnen der Besuch von Kindern und Jugendlichen tut.“
Dies beruht auch auf Gegenseitigkeit: „Einige Schüler haben sich bereits nach dem Zukunftstag und einem Praktikum hier erkundigt“, bilanziert Weiß.
