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Warum eine Wissenschaftsmesse sinnvoll ist, erklärt Mit-Organisatorin und Lehrerin Geeske Göhler (30).
FRAGE:
Frau Göhler, wie ist die Idee zum „Science Fair“-Projekt entstanden?
GÖHLER
: Die Idee der Wissenschaftsmesse stammt aus den USA. An amerikanischen Schulen wird das Konzept seit langem sehr erfolgreich umgesetzt. In Deutschland beteiligen sich erst vier Schulen daran – wir sind eine davon. Hinter der Idee steckt das Ziel, die Schüler individuell zu fördern und so zu motivieren.
FRAGE:
Was bleibt?
GÖHLER
: Zum einen gibt es den persönlichen Gewinn. Die Schüler standen einen Vormittag lang im Mittelpunkt, mussten sich den Fragen von Jury und Mitschülern stellen. Zum anderen haben sie Kompetenzen entwickelt, die später in der Oberstufe von ihnen erwartet werden.
FRAGE:
Warum richtet sich das Projekt bereits an Grundschüler?
GÖHLER
: Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass sie eine sehr neugierige und unbekümmerte Art haben, an Dinge heranzugehen. Sie experimentieren noch und suchen sich die Erklärungen nicht im Internet.