Landkreis - Wie viel Meter Zahnpasta stecken in einer Tube? Können Blumen einen Sonnenbrand bekommen? Warum fällt das Marmeladenbrot immer auf die falsche Seite? Viele Schüler haben sich diese oder ähnliche Fragen schon einmal gestellt. Ihre Neugier sollte in Taten umgesetzt werden: Dank der ersten „Science Fair“ der Graf-Anton-Günther-Schule.

Bei der Premiere des schulinternen Wettbewerbs forschten 33 Schüler in ihrer Freizeit zu selbst gestellten Fragen. Die Ergebnisse präsentierten die Mädchen und Jungen der Jury auf Plakaten, auf denen sie Ausgangsfrage, Vorgehen, Ergebnisse und Schlussfolgerungen dokumentierten. Den ersten Preis erhielt Dorothee Witt für ihre Untersuchung, welche Stoffe das Braunwerden von Apfelscheiben verhindern (u.a. Zitronensäure, Milch und Olivenöl). Auf Platz zwei und drei landeten Arbeiten über Metallbrand und Schmuck aus Salzkristallen. Als besonders kreativ lobte die Jury die Arbeit „Kreideesser lernen besser“, bei der essbare Kreide entwickelt wurde. Diese schreibt zwar nicht ganz so gut wie herkömmliche, schmeckt dafür aber um Längen besser. Die Jury bestand aus Ulrich Folger (Geschäftsführer Beratung-Bildung-Forschung), Alexander Haack (Lehrer), Schülervertretern, Schulleiter Wolfgang Schoedel, Adam Kalbarczyk (vom Partnergymnasium Paderewski-Lyzeum Lublin) und dem stellvertretenden Landrat Horst Siemers. Die Science Fair organisiert hatte Lehrerin Kathrin Bock.

Für verblüffte Gesichter sorgten die geheim gehaltenen Preise: Die Schüler der am besten bewerteten Arbeiten erhielten Gutscheine für bis zu vier Freistunden. Eingelöst werden dürfen diese aber nur an Tagen, an denen keine Klassenarbeiten anstehen.