Oldenburg - Mit Gesang und Theater begeistern Schülerinnen und Schüler des Öfteren Eltern, Verwandte, Lehrer und Mitschüler. Auf Englisch allerdings ist das eher selten – funktioniert aber und macht auch noch sehr viel Spaß, wie die Klasse 9c des Neuen Gymnasiums festgestellt hat.

Eine Woche lang hat die Klasse an einer Englisch-Projektwoche von „Lingua Projects“ teilgenommen. Abseits der üblichen Unterrichtsatmosphäre verbesserten die Schülerinnen und Schüler ihr Englisch in der Praxis.

Die Woche über wurde nicht nur gelernt und am Showprogramm gefeilt, sondern auch gekocht und gebacken. „In diesen alltäglichen Situationen lernen die Schülerinnen und Schüler, selbstbewusster Englisch zu sprechen“, sagt Mathias Pophanken, Klassen- und Englischlehrer der 9c über die besondere Ration Praxis. Er hatte die Zusammenarbeit mit Lingua Projects organisiert.

Zwei Englisch-Muttersprachler begleiteten die Schüler. Jeder dieser sogenannten „Native Speaker“ betreute jeweils 15 Jugendliche.

Die Muttersprachler führen durch die Aktivitäten und helfen den Schülern. „Wir legen viel Wert auf die Qualifikation dieser Austauschlehrer“, sagte Mike Meager, der Niedersachsen-Beauftragte der Gesellschaft. Die Nachfrage für derartige Englisch-Workshops in Deutschland sei riesig.

Zum Abschluss der Projektwoche treten die Jugendlichen vor Eltern und Mitschülern auf. Die eine Gruppe der 9c parodierte Vorurteile gegenüber Deutschen und US-Amerikanern und zeigte mit viel Humor die Unterschiede zwischen den beiden Ländern. Die zweite Gruppe führte ein selbst erdachtes Theaterstück auf – mit Anleihen aus Shakespeares Romeo und Julia, Tanz und Gesang. Im nächsten Jahr soll es das Projekt wieder geben, dann vielleicht sogar für den ganzen Jahrgang.