Wardenburg - Trotz Sturm und Hagel fanden sich am Sonntag viele Besucher zum Tag der offenen Tür in der Ev. Kinderkrippe „Sonnenblume“ in der Friedrichstraße in Wardenburg ein. Informieren konnten sich junge Eltern und Großeltern über das reichhaltige Angebot für ihre jüngsten Sprösslinge. So waren auch Julia und Nils Schönfels für Kaffee und Kuchen und zur Anmeldung ihrer Tochter Mia Sofia vorbeigekommen. Mia fühlte sich gleich sehr wohl und kam zwischen ihren kleinen Entdeckungsgängen zum Spieleregal nur auf ein „Ham“ – ihr Appetit wurde mit leckerem Kuchen gesättigt – zu den Eltern zurück.

In zwei kleinen Gruppen wird für die ein bis drei Jahre alten Krippengäste eine halbtägige oder ganztägige Betreuung angeboten, inklusive Mahlzeiten in der hauseigenen Kantine, ausgiebigen Spielen im Freigelände und Ausflügen in dem Zehnsitzer-Bollerwagen. Im Atelier darf kräftig gemalt und gebastelt werden. Sechs Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen kümmern sich in kleinkindgerechtem Umfeld um die Sprösslinge. „Auch einen Ausflug in die Kirche auf der anderen Straßenseite finden die Kinder spannend“ erklärt Krippenleiterin Corinna Schuhmacher. „So werden sie kindgerecht an die evangelische Religion herangeführt“ so Schuhmacher weiter. Seinen Talar lässt Pastor Martin Böhmen dann auch zuhause, wenn er zum Lesen biblischer Geschichten vorbeikommt. Der Gemeindekirchenrat steht voll hinter der Kinderkrippe und ihrer seelsorgerischen Aufgabe, wo auch bei familiären Problem gerne geholfen wird. Nicht leicht fällt es so manchem Elternteil, seinen Sprössling in der Krippe abzugeben. Hier ermöglicht das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ einen behutsamen Einstieg in die neue Lebensphase. Auch an den späteren Wechsel in den Kindergarten werden die Dreijährigen mit Besuchen sorgsam herangeführt.

Als Außenstelle des Wardenburger evangelischen Kindergartens fühlt sich die „Sonnenblume“ und genießt den familiären Charakter, den sie ihren kleinen Gästen bieten kann. Gefeiert wird in diesem Sommer auch. Vor fünf Jahren wurde die Krippe eröffnet, nachdem sie auf dem alten Gelände von Oeljens Gaststätte errichtet wurde.