Jetzt ist es offiziell: Die Kinder in der Krippe des Schortenser Kindergartens Plaggestraße sind jetzt die Minifriesen. Sie wollten einen eigenen Namen haben. Und so haben sie das Sommerfest genutzt, um über die besten Vorschläge abzustimmen. „Krippe am Meer“, „Deichkieker“ und „Minifriesen“ standen zur Auswahl – die Entscheidung fiel auf „Minifriesen“. Doch das interessierte die Kinder nur am Rand. Sie wollten auch am Wochenende die Spielmöglichkeiten nutzen, ihren Eltern ihre Krippe zeigen und Eis und Kuchen essen. Ein Zwillingspaar und auch Drillinge hat die Krippe in ihren Reihen: Siljan, Thorben und Norwin mit ihren grünen Käfer-T-Shirts fallen sofort ins Auge und auch Frerk und Thies sind durch gleiche Größe und Ähnlichkeit sofort als Zwillinge zu erkennen. Aber auch die Ehemaligen hat die Leiterin Monika Tietze-Liebing eingeladen. Vier Kinder, die 2006 die Tagesstätte besucht haben, haben den Weg gefunden. Luke Bruns, Florian Günther, Melina Pook und Chiara Sophie Pasternok sind inzwischen längst keine Minifriesen mehr und genießen das Sommerfest mit Kindheitserinnerungen.

Dann machen wir uns den Sommer eben drinnen: Nach diesem trotzigen Motto hat der evangelische Kindergarten Sande am Freitag Sommerfest gefeiert und das Spiele-Programm wegen des anhaltenden Regens von draußen nach drinnen verlegt. Auch dort hatten die Kleinen ihren Spaß an vielen Spiel-, Kletter- und Kreativstationen. In den Gruppenräumen wurden Balancierparcours aufgebaut, Glitzerwassergläser hergestellt, Kindergesichter geschminkt und nach Schätzen getaucht. 115 Plätze in Kindergarten und Krippe bietet die Einrichtung, mehr als jedes vierte Kind hat ausländische Eltern. Alle feierten mit beim Sommerfest, 200 bis 300 Eltern- und Großelternpaare inklusive. Viele steuerten Leckeres für das große Torten- und Kuchenbüfett bei. Spaß an der Herstellung von bunten Buttons hingegen hatten unter anderem Anton, Tamino, Simon, Leo und Mia.