KRUSENBUSCH - Verkehrsunterricht der besonderen Art: Der Round Table war am Dienstag zu Gast in der Grundschule Krusenbusch, um die Kinder der dritten und vierten Klassen über die Gefahren des sogenannten Toten Winkels bei Lastwagen aufzuklären. Hintergrund dieses schon seit Jahren währenden Engagements des Oldenburger Service-Clubs ist die traurige Tatsache, dass immer wieder Fußgänger und Radfahrer von Fahrern rechts abbiegender Lastwagen übersehen werden, weil sie sich im Toten Winkel der Rückspiegel befinden.
„Wir haben schon mehr als 30 Oldenburger Grundschulen besucht, manche bereits zum zweiten Mal“, erzählt Marcus Buß, der die Aktion zusammen mit seinen Clubfreunden Martin Robbes und Matthias Felgentreu leitete. Außerdem halfen Klaus Oehrl (Vater eines Schulkindes) und Klaus Poppinga von der Polizei mit. Die Firma Rosier hatte wieder einen Lastwagen zur Verfügung gestellt. Und deren Mitarbeiter Thorsten Schild sagte spontan zu, die Aktion auch künftig zu unterstützen.
Im Unterricht waren die fast 140 Kinder auf das Thema vorbereitet worden. „Doch wenn sie dann im Lastwagen sitzen und sehen, dass man im Toten Winkel eben nichts sieht, sind sie total überrascht“, sagt Marcus Buß. Auch bei Lehrkräften sei diese Reaktion zu beobachten. Buß: „Eigentlich müssten auch die Eltern geschult werden.“
