Augustfehn Ii - „Wir sind ja eine Umweltschule. Und für diesen Titel wollen wir etwas tun“, sagt Karen Gatzert, Lehrerin an der Grundschule am Stahlwerk. Von der zum NABU gehörenden Naturschutzjugend bekamen die Augustfehner ein sogenanntes Heckenpaket – bestehend aus heimischen Sträuchern – geschenkt. Am Freitagmorgen wurden die Pflanzen auf dem Schulgelände eingebuddelt – von mehr als 50 Schülern, einigen Eltern und den Lehrkräften.
Bevor die fleißigen Helfer allerdings ans Werk gingen, machten sie sich bei zwar strahlendem Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen erst einmal durch Hüpfen warm. Dann schnappten sie sich Spaten, Schaufeln und Hacken. Das Löchergraben entpuppte sich als recht schwierig, kräftig durchwurzelt ist nämlich der Boden am Ende des Schulgeländes. Doch schließlich war die erste Kuhle so tief, dass eine Hunds-Rose gesetzt werden konnte. Schnell wurde sie mit Wasser begossen.
Die etwa 50 Büsche, die künftig auf dem Streifen gedeihen sollen, dienen Insekten als Nahrungsquelle und Igeln und Co. als Versteck. Um Tieren Nahrung und Unterschlupf zu bieten, gibt es auf dem Areal am Stahlwerk schon seit längerem eine Benjeshecke. „Die hat aber einige Löcher und muss ausgebessert werden“, so Karen Gatzert.
Auch diese Aufgabe wurde am Freitag angegangen. Angeliefertes Strauchgut wurde zerkleinert, um damit die Lücken zu füllen. Kleine und Große schleppten das Material herbei.
Die Schule in Augustfehn II ist eine Kooperation mit dem NABU eingegangen. Dieser stellt zum Beispiel Vogelhäuschen und -futter zur Verfügung. Im Gegenzug beteiligen sich die Kinder an der Vogelzählung. Mit der neuen und der ausgebesserten Hecke dürften sie künftig mehr zu zählen haben.
