„Hunteschule bleibt in Wildeshausen“, NWZ-Bericht vom 2. Februar über den geplanten Tausch von Hunteschule und Grundschule St. Peter.

In dem Artikel steht, dass die Zahl der Schüler in den nächsten Jahren wohl konstant bleiben wird, da die die Schule verlassene neunte Klasse mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine neue fünfte Klasse ersetzt wird. Das ist so nicht richtig.

Wenn dem Gesetzesentwurf und dem Antrag statt gegeben wird, dürfen wieder 5. Klassen eingeschult werden, das ist richtig.

Aber es wird nicht bedacht, dass auch für das kommende Schuljahr eine sechste Klasse fehlt, die besetzt werden kann und durch den Bestandsschutz bis 31.07.2028 und dem Wahlrecht der Eltern, die Eltern wieder die Möglichkeit haben zu wählen – Förderschule oder Regelschule. Und somit hätten auch Kinder, die momentan inklusiv beschult werden, wieder die Möglichkeit, auf die Förderschule zu wechseln. Von daher kann man nur spekulieren, wie hoch die zukünftige Schülerzahl sein wird.

Ebenfalls falsch ist (es stand vor einiger Zeit in der Zeitung), dass in diesem Schuljahr keine neuen Schüler aufgenommen wurden. Mein Sohn ist ein Kind davon. Mein Wunsch war es, mein Kind „altersgemäß“ in der Förderschule zu beschulen und nicht inklusiv in der fünften Klasse der Hauptschule. Ich bin nicht die einzige. Der Bedarf war so hoch, dass eine zweite sechste Klasse gegründet wurde, um den Bedarf abzudecken.

Da die Real- und Hauptschule mit ihren Fachräumen am Rande der verfügbaren Kapazitäten liegt und die Eltern der St. Peter Schule ebenfalls wichtige Argumente gegen den Tausch haben, hoffe ich, dass der Rat der Stadt dies bei seiner Entscheidung berücksichtigt.

Claudia Osenberg Wildeshausen