Bookholzberg - Die Schüler der zehnten Klassen der Oberschule an der Ellerbäke in Bookholzberg klagten in der vergangenen Woche über ihre Abschluss-Prüfungen im Fach Deutsch. Gemeinsam mit ihren Lehrern hatten sie sich in der Annahme vorbereitet, dass sie in der Klausur zwischen zwei unterschiedlichen Aufgaben wählen können. Diese Möglichkeit bestand zu ihrer Überraschung nicht mehr, die Schule sei darüber im Vorfeld nur unzureichend informiert worden, so die Kritik (die NWZ  berichtete).

Jetzt hat sich in dieser Angelegenheit das Niedersächsische Kultusministerium zu Wort gemeldet. „Es gab auch diesmal zwei alternative Aufgaben, aus denen die Schülerinnen und Schüler wählen konnten“, sagt Ministeriums-Sprecherin Susanne Schrammar. Die Veränderung bestehe darin, dass ein gemeinsamer Basisteil der Auswahl der Wahlteile vorangestellt wurde. Durch diese Maßnahme erhofft sich das Ministerium eine bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse.

„Über die Neukonzeption der Abschlussarbeit und den Ablauf der Prüfung wurden die Schulen in diesem konkreten Fall mehrfach, unter anderem bereits im Schuljahr zuvor, nämlich am 18. Juli 2012 und ein weiteres Mal am 6. März dieses Jahres, in Kenntnis gesetzt“, so Schrammar weiter.

Die Beschwerden der Schüler will das Kultusministerium trotzdem ernst nehmen. „Da das Verfahren in dieser Form erstmals durchgeführt wurde, werden die Rückmeldungen darauf gesammelt und ausgewertet“, erklärt Susanne Schrammar.

Keine Angaben machte das Kultusministerium zu der Frage, ob es auch Beschwerden von Schülern anderer niedersächsischer Schulen gab.