Oldenburg - Der Montessori-Grundschule Freiraum am Denkmalsweg 22 in Bümmerstede wird im vierten Jahr ihres Bestehens die staatliche Anerkennung verliehen. Damit würdige die Schulbehörde die kontinuierliche Arbeit der Schule, so der private Trägerverein. Gleichzeitig zeige sie damit, dass die Grundschule die Gewähr biete, „die gestellten Anforderungen in Bezug auf die Gleichwertigkeit zu öffentlichen Schulen zu erfüllen“.
Die Schule darf nun den Titel einer anerkannten Ersatzschule führen. „Das bedeutet mehr als eine bloße Formulierung auf dem Papier“, so Schulleiterin Claudia Fischer. „Mit der Anerkennung als Ersatzschule sind wir befähigt, Bildungsempfehlungen auszusprechen, selbst Prüfungen durchzuführen und Abschlüsse zu vergeben.“ Dabei müsse sich die Schule „selbstverständlich an die Vorgaben des Kultusministeriums halten, schon alleine, um eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse zu ermöglichen“. Das pädagogische Konzept der Schule ist von der Pädagogik Maria Montessoris (1870 bis 1952) geprägt. Rüdiger Kohtz vom Trägerverein: „Ihr Konzept orientiert sich an der Entwicklung des Kindes und berücksichtig altersgerecht dessen Bedürfnisse. Durch einen für die Kinder individualisierbaren Tagesablauf werden ihnen genügend Zeit, Anregungen und kreative Handlungsspielräume für die Entfaltung geboten“, so Kohtz. Geschäftsleiterin Friederike Kohtz sieht die Schule „als zweites Zuhause, das den Kindern Freiräume zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit bietet.“
