Ammerland - Frischgebackene Stadt- und Gästeführer aus Oldenburg und dem Ammerland nahmen jetzt ihren Gästeführerausweis persönlich von Friedrich Reuter, Regionalleiter der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB), entgegen. Die Frauen und Männer dürfen künftig mit der Marke „Gästeführen mit Stern“ für ihre Angebote werben. „Diese Auszeichnung ist für die Besucher unserer Tourismusregion ein wichtiges Qualitätsmerkmal, denn die zertifizierten Gästeführer kennen sich bestens aus und wissen auf (fast) jede Frage eine Antwort“, sagte Katharina von Stralendorff, Kommunikationstrainerin in den Seminaren und selbst Gästeführerin, anlässlich der Abschlussfeier im LEB Bildungszentrum Bad Zwischenahn.
Alle neuen Gästeführer seien bereits im Einsatz und hätten sich das Ziel gesetzt, Zusammenhänge historischer und aktueller Entwicklungen, den Stellenwert besonderer Begebenheiten, sehenswerter Bauten oder einmaliger und schützenswerter Natur wirkungsvoll und erlebnisreich in Szene zu setzen und den Gästen zu vermitteln.
Seit 1997 können sich Gästeführer über das Gemeinschaftsprojekt der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) und der Oldenburgischen Landschaft fortbilden und zertifizieren lassen. Ein Basiskurs zu Grundtechniken der Gästeführung und Fachseminare zur Oldenburgischen Landesgeschichte und Architektur und Kirchengeschichte gehören zu den Pflichtübungen Auch eine Hausarbeit, in der das „Drehbuch“ einer selbst entwickelten Führung vorgelegt werden muss, ist zu erstellen. Um dieses Qualitätsniveau zu halten und weiter zu entwickeln, nehmen die Anbieter nach der Zertifizierung an Fortbildungen teil. Sie können aus rund 50 verschiedenen Seminaren, Workshops und Praxisexkursionen die für sie passsenden Schulungen auswählen. Das neue Fortbildungsprogramm erscheint Ende August und kann bei der Ländlichen Erwachsenenbildung in Zwischenahn angefordert werden (Kontakt:
