LANDKREIS - Drei Wochen haben sich 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 der Graf-Anton-Günther-Schule in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgehalten. Jetzt sind sie von ihrem Besuch an der Eden Valley-Watkins School im Bundesstaat Minnesota zurück und verarbeiten ihre Eindrücke.

Viel zu erleben gab es schon bei der Anreise. Weil die Gruppe aus Deutschland in Chicago einen Anschlussflug nach Minneapolis verpasste, konnten die Gasteltern ihre Besucher erst nach 28 Stunden und ziemlich erschöpft in Empfang nehmen.

Wie Mechthild Sandmann, eine der begleitenden Lehrerinnen, berichtet, gab es aber keine lange Ruhepause, auf die Schülerinnen und Schüler wartete ein straffes Programm. Mehr als einmal traten sie dabei als Botschafter für Deutschland und den Landkreis Oldenburg auf.

An der Gastschule wurden Referate über das Leben in Deutschland gehalten, über die typische Freizeitgestaltung eines Jugendlichen hier oder über das Essen.

Daneben standen in der ersten Woche der Besuch des State Capitol in St. Paul sowie die aktive Teilnahme am ‘College in the Schools’-German Day an der University of Minnesota in Minneapolis auf dem Programm. Die GAG-Schüler waren dabei Ansprechpartner für Deutschschüler und -Studenten aus dem gesamten Bundesstaat.

„Kurz danach hatten wird bei einem ganztägigen Besuch der Grundschule die Gelegenheit dem Unterricht bei zu wohnen und einen Minideutschkurs in Liedform zu geben“, erzählt Mechthild Sandmann.

Bei einem „German Evening“ waren dann alle Einwohner von Eden Valley eingeladen, sich einen Einblick in deutsche Lebensweise und Kultur zu verschaffen.

Die Schüler hatten aber auch viel Gelegenheit, mit ihren Gastbrüdern- und -Schwestern Freizeit zu verbringen. Gemeinsames Erkennungsmerkmal waren von den GAG-Schülern gestaltete T-Shirts, auf denen sich das Pferd des Grafen Anton-Günther, Wappentier der GAG, und der Adler als Wappentier der Partnerschule zu einem gemeinsamen Motiv vereinen.

Vielen Schülern waren das sehr ländlich geprägte Eden Valley und seine Bewohner so ans Herz gewachsen, dass sie den abschließenden aufregenden Besuch in der Großstadt Chicago gerne verkürzt hätten – bereut hat den viertägigen Aufenthalt dort aber wohl auch keiner der Besucher aus Deutschland. Die freuen sich jetzt schon auf den Juni 2012, dann kommen ihre Gastgeschwister aus den USA zum Gegenbesuch.