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Bildung Regierungsschuldirektor lobt Schulen im Landkreis

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LANDKREIS - Das Ende des Schuljahrs 2010/2011 ist für Klaus Kapell, Vertreter der Schulaufsichtsbehörde im Landkreis Oldenburg, mit Wehmut verbunden: Es war sein letztes in Wildeshausen. Nach den Sommerferien werden der 64-Jährige Pädagoge und seiner Behörde in Oldenburg zu finden sein.

Mit der Entwicklung der Schulen zwischen Achternmeer und Dünsen zeigte sich Kapell im Gespräch mit der

NWZ

  zufrieden: „Die Leistungen sind ganz hervorragend. Wir können im Landkreis stolz sein.“

Kapell wies darauf hin, dass mittlerweile alle Schulzentren – Wildeshausen, Ahlhorn, Hude und Ganderkesee – als Ganztagsschulen geführt werden. „Sie haben die volle Lehrerausstattung bekommen und können budgetieren.“ An vielen Schulen gebe es „verbindliche Ganztage“ – das heißt, die Schule macht das Nachmittagsprogramm verpflichtend für alle.

Zudem führen immer mehr Grundschulen Eingangsstufen ein: Das erste und zweite Schuljahr werden als jahrgangsübergreifende Lerngruppen organisiert. Die Unterrichtsversorgung ist laut Kapell im vergangenen Schuljahr sehr gut gewesen. Allerdings sei insbesondere an der Realschule Wildeshausen die Lehrerfluktuation sehr hoch gewesen. Viele Ausfälle musste auch die Grundschule Harpstedt verkraften.

Zu möglichen Verschiebungen der Schullandschaft durch die Einführung von Oberschulen, wie sie Landrat Frank Eger befürchtet, wollte sich Kapell nicht näher äußern. „Es wäre fahrlässig, schon jetzt Zahlen zu nennen.“ Er riet, den ersten Schultag am 18. August abzuwarten.

Landrat Frank Eger sieht das völlig anders: Gerade mit Blick auf die Oberschulen sei es wichtig zu wissen, ob die Anmeldezahlen das Ergebnis der Umfrage widerspiegeln. Auch die Eltern müssten von den „Schülerwanderungen“ im Landkreis wissen, appellierte er an die Landesschulbehörde, die aktuellen Zahlen zu veröffentlichen. Er wolle die Oberschule nicht kaputtreden, betonte Eger. Allerdings sei es seine Pflicht, auf Basis des Anmeldeverhaltens auf Konsequenzen hinzuweisen, „die wir so nicht erwartet haben“.

Gegenüber der

NWZ

  hatte Kapell zumindest bestätigt, dass sich „deutlich weniger als 27 Kinder“ mit einer Gymnasialempfehlung an der Oberschule Hude angemeldet haben. Man könne aber noch gar nicht von einem Gymnasialzug sprechen, weil an den Oberschulen in Klasse 5 der Unterricht gemeinsam erteilt werde. Kapell: „Ich bin mir sicher, dass wir den Gymnasialzweig in Hude aufbauen.“

Nach dem Umzug im Herbst nach Oldenburg zeichnet sich auch für Kapell ein Ende des Schulbesuchs ab: Er wird im April 2012, spätestens aber im Mai 2012, pensioniert.

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