LANDKREIS - „Eins der tollsten Zeichen der Zusammenarbeit.“ – Mit diesen Worten lobte Regierungsschuldirektor Klaus Kapell bei der jüngsten Sitzung des Kreis-Schulausschusses einen Vorstoß des Landkreises Oldenburg: Zwei Sozialpädagogen werden 2012 und 2013 den „Mobilen Dienst ES im Landkreis Oldenburg“ unterstützen. Dessen Ziel ist es, durch verschiedene Maßnahmen zu erreichen, dass Schüler mit Auffälligkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung in ihren Klassen bleiben können.

Kurz zum Hintergrund: Die Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee beherbergt unter anderem den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ES). Hier wurde auch das Konzept für einen mobilen Dienst erarbeitet. Das Prinzip: Schulen können im Bedarfsfall Sonderpädagogen aus einem Pool „beantragen“, die dann zu den Schulen fahren und unterstützend tätig sind.

Kapell berichtete dem Kreis-Schulausschuss, dass es im vergangenen Schulhalbjahr 44 Anträge gegeben habe, davon 18 aus Grundschulen, 22 aus dem Sekundarbereich I und vier aus Förderschulen. Fast alle Schüler hätten am Ende in ihren Klassen bleiben können, nur vier seien in Förderschulen übernommen worden. „Eine außergewöhnlich hervorragende Quote“ sei das, befand der Regierungsschuldirektor.