Landkreis/Oldenburg - Die Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) ist auf einer Schulleitertagung in Göttingen als Vollmitglied in das nationale Netzwerk der MINT-EC-Schulen aufgenommen worden.
Ziel des von der Kultus- und Hochschulrektorenkonferenz unterstützten Netzwerks ist die nachhaltige Förderung begabter Schüler über das schulische Pflicht- und Ganztagsangebot in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hinaus. So nützen Schülerinnen und Schüler regelmäßig die ihnen bis auf die Fahrt kostenlosen Möglichkeiten zur gemeinsamen Projektarbeit an international bekannten Hochschulen und Unternehmen, z.B. in Aachen, Berlin, Freiberg, Hamburg und Istanbul, vor Kurzem sogar in Oldenburg selbst (MINT-Camp 2016, Carl-von-Ossietzky-Universität und EWE zum Thema „regenerative Energien“).
Lehrkräfte der GAG nutzen seit 2012 die ihnen vom MINT-EC-Netzwerk gebotenen Möglichkeiten zum fachlichen und pädagogischen Austausch mit Kollegen anderer Bundesländer.
Das Landkreisgymnasium ist eine von 25 niedersächsischen Schulen, die auf diese Weise ausgezeichnet wurde. In der Begründung der Jury hieß es „Die Graf-Anton-Günther-Schule ist eine Netzwerkschule im wahrsten Sinne des Wortes, (...) sie ist jetzt bereits ein Leuchtturm, der in die Region strahlt.“ Ähnlich äußerte sich Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, die Schulleiter Wolfgang Schoedel und dem MINT-Beauftragten der GAG, Jens-Henning Kreker, in Göttingen gratulierte.
Genauso wie MINT-EC-Geschäftsführer Wolfgang Gollub und Physiknobelpreisträger Klaus von Klitzing zeigte sich die Ministerin interessiert am Planungsstand von „XperimenT!“, dem mittelfristig allen weiterführenden Schulen in und um Oldenburg offenstehenden Forschungszentrum NordWest für Schüler.
Beginnend mit Schülern der Robert-Dannemann-Schule Westerstede, des Alten Gymnasiums (Stadt Oldenburg) und der Graf-Anton-Günther-Schule (Landkreis Oldenburg) sollen mittelfristig hier alle weiterführenden Schulen aus dem Oldenburger Land ab Sommer 2017 ein wachsendes MINT-Angebot wahrnehmen können. Geplant sind schuljahresbegleitende Experimentalphasen, Mehrwochenkurse, (Ferien-)Camps sowie Fachtagungen und –kongresse.
