Garrel - Der 26. Lesewettbewerb in plattdeutscher und saterfriesischer Sprache steht vor der Tür. Mit diesem Wettbewerb will die Oldenburgische Landschaft diese Sprachen stärken und fördern. Unterstützt wird der Wettbewerb von Koordinatoren aus Gemeinden, Städten und Landkreisen. Zu einem Vorbereitungstreffen des „Läsewettstriet 2015“ trafen sich nun 25 Lehrkräfte aus den Schulen des Oldenburger Landes in Garrel.
Eingeladen hatten Andrea Cordes (cordesabels@ewetel.net) aus Kirchhatten und Kerstin Ummen (kerstin.ummen@web.de) aus Sevelten, beide Fachberaterinnen für die plattdeutsche Sprache bei der niedersächsischen Landesschulbehörde, und Nicole Tiedeken (vgs-garrel@t-online.de) aus Friesoythe, die als Koordinatorin für Plattdeutsch im Landkreis Cloppenburg zuständig ist. Das Team kann bei allen schulischen Fragen „rund um die plattdeutsche Sprache“ von Lehrkräften kontaktiert werden.
Die Lehrkräfte brachten vielfältige Beispiele für Aktivitäten, die von den Anwesenden gerne aufgegriffen wurden. Klar wurde aber auch, dass insbesondere die jüngeren Lehrkräfte Plattdeutsch kaum noch sprechen und es an vielen Schulen immer schwieriger wird, Verantwortliche für den Fachbereich zu finden. Angemerkt wurde, dass bei der Vorbereitung des plattdeutschen Lesewettbewerbs oft Großeltern einspringen müssten, um Texte mit den Kindern einzuüben.
Teilnehmen an diesem Wettbewerb können Schüler und Schülerinnen ab der dritten Klasse. Vor zwei Jahren – beim letzten Wettbewerb – hatten sich immerhin rund 4000 Mädchen und Jungen beteiligt.
