Oldenburg - An einigen Schulen protestierten Lehrkräfte am Mittwoch gegen weitere Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen. Auf Initiative der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fanden Aktionen unter dem Motto „5 vor 12“ etwa vor der BBS Haarentor, BZTG, Neuem Gymnasium, Oberschule Alexanderstraße, Gymnasium Eversten und Grundschule Paul-Maar-Schule statt. Die Lehrkräfte brachten in Bezug auf Mehrarbeit und Rücknahme der Altersermäßigung „ihren Ärger und Unmut über den Wortbruch der Landesregierung“ zum Ausdruck. „Nach der beeindruckenden Demonstration unserer Schülerinnen und Schüler fordern die Lehrkräfte eine wertschätzende Wahrnehmung ihrer Arbeit und ein unterstützendes Entgegenkommen der Landesregierung, um weiterhin eine gute Schule zu sein und nicht zuletzt die auf freiwilligen Leistung beruhenden Klassenfahrten wieder aufnehmen zu können“, so die Lehrerschaft der Gymnasien.

Unterdessen bestätigte die katholische Liebfrauenschule, dass es hier nach sorgfältiger Abwägung und einer Abstimmung unter den Lehrkräften weiter alle Klassen- und Kursfahrten geben wird. Sie seien wesentlicher Teil des Schullebens. Die angekündigte Arbeitszeiterhöhung werde aber auch hier eindeutig für „unüberlegt und falsch“ gehalten.