Das alte Leitbild der Hauptschule Bad Zwischenahn bestand aus eineinhalb Seiten Text. Das neue ist deutlich kürzer geworden – und doch viel größer: In Form eines zwei mal drei Meter großen Banners hängt es weithin sichtbar am Schulgebäude. Über allem steht das „Wir“ – und das soll gelebt werden, betont Schulleiter Peter Röben. Gemeinsam hatten Schüler und Lehrer an dem Leitbild gearbeitet, über Gesamtkonferenz und Schulvorstand waren auch Eltern eingebunden. Das große Banner mache auch nach außen „deutlich, wofür wir stehen“, so Röben – für friedliches Miteinander, gemeinsames Handeln, Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung, Vielfalt, Zukunftsorientierung sowie aktiven, modernen und kooperativen Unterricht.
Und noch einmal Hauptschule. Deren Projektwoche stand diesmal unter dem Motto „Schule als Kolonialwarenladen“. Die Schüler hatten sich mit den Auswirkungen des Kolonialismus, den Lebensweisen indigener Völker und der Vielfalt der Kulturen der Welt beschäftigt. So wurden australische Didgeridoos hergestellt und gespielt, traditionelle Kunstwerke erstellt und die Auswirkungen der europäischen Einwanderung nach Nordamerika beleuchtet. Die Themen Kakao und Tee mit wurden ebenso behandelt, wie es eine „kulinarische Weltreise durch das britische Empire“ gab. Abschließend wurden die Ergebnisse der Schulöffentlichkeit vorgestellt. „Die unterschiedliche Herangehensweisen sehen wir als äußerst positiv und lernfördernd an. Wir werden uns auch nächstes Jahr auf den Weg machen, eine Projektwoche zu gestalten“, zog Röben ein positives Fazit.
Fußball-Weltmeisterschaft am Wiesengrund. Eltern hatten für die dortige Grundschule ein Turnier organisiert, in dem alle Klassen ihr spielerisches Geschick unter Beweis stellen konnten. Im Vorfeld war jeder Klasse ein WM-Land zugelost worden, das durch Trikots, Fahnen sowie kulinarische Köstlichkeiten präsentiert wurde. Die Leckereien wurden zugunsten des Fördervereins der Grundschule verkauft. In den Wochen vor dem großen Tag hatten die Mädchen und Jungen eifrig in den Sportstunden sowie in jeder freien Minute trainiert. Zunächst wurden in einer Vorrunde die jeweiligen Jahrgangssieger ermittelt. Im Finale trafen dann die Sieger der Jahrgänge 1 und 2 sowie 3 und 4 aufeinander.
In Dreibergen stand das Thema „Erwachsen werden“ für 23 Lehrkräfte von Ammerländer Schulen auf dem Stundenplan. Durch eigenes Erproben und Diskussionen setzten sie sich beim Lions-Quest-Seminar intensiv mit den Einheiten des Programms für die Klassen 5 bis 10 auseinander. Angeleitet wurden sie durch Hartmut Denker (Oldenburg). Dank des Engagements des Lions Clubs Inamorata und des Lions Clubs Ammerland sowie den Lehrkräften des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht Karin Müller und Malte Hümme war es möglich, den Ammerländer Schulen dieses Programm zur Förderung der Schlüsselkompetenzen flächendeckend anzubieten. Karin Müller und Malte Hümme erhielten zudem die Beauftragung, als Prozessbegleiter mit Schulen Möglichkeiten und Wege zu erarbeiten, das Programm nachhaltig im Schulprogramm zu verankern.
