Lemwerder - Die zukünftige Bildung und Betreuung von Grundschulkindern in Lemwerder – damit beschäftigt sich der Arbeitskreis BuBiG seit vergangenem Jahr. Nächste Woche, am Donnerstag, 22. Mai, ab 20 Uhr wollen die Mitglieder in der Begu über den aktuellen Stand zum Thema informieren. Der Arbeitskreis und die Lenkungsrunde werden ihre Arbeit vorstellen. Verständnisfragen werden gern beantwortet und Anregungen aufgenommen.
Keine Diskussion
Es handele sich nicht um eine Diskussionsrunde, heißt es in der Einladung. Es sei eine Chance, sich über die Vor- und Nachteile des bis dahin erarbeiteten Zwischenergebnisses direkt informieren zu können. Ziel der Veranstaltung ist es, einen guten Überblick über das Zwischenergebnis zu liefern und Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, Einschätzungen und Hinweise zurückzumelden. Dem Arbeitskreis ist daran gelegen, gute Ideen und die Resonanz der Zuhörer für die letzte Phase seiner Arbeit mitzunehmen. Das Feedback fließt dann eine Woche später beim nächsten Treffen des Arbeitskreises in die weiteren Überlegungen zwecks Erstellung des Zielbildes ein.
Nachdem der Arbeitskreis auf Basis der Elternumfrage aus Dezember 2018 vor Weihnachten beschlossen hatte, von einem Höchstwert der aktuellen Geburtsjahrgänge in 2024 auszugehen und ein Betreuungskonzept für 150 Kinder (bei ungefähr 250 Schülern insgesamt) zu entwickeln, wurden drei unterschiedliche Wunschszenarien diskutiert. Dabei wurde im ersten Schritt geschaut, wo Gemeinsamkeiten und ähnliche Interessen in den Szenarien identifiziert werden konnten.
Vier Themenbereiche
Diese Identifizierung erfolgte durch Einteilung der Themen und Fragestellungen in vier Bereiche. Im ersten Bereich ging es um Fragestellungen hinsichtlich der Betreuungsstruktur und des Betreuungskonzeptes. Im zweiten Themenfeld beschäftigte man sich mit der Gestaltung der Übergänge nach Schulschluss bis zum Beginn der Betreuung. Im dritten Bereich machte sich der Arbeitskreis Gedanken zur Frage des Personalbedarfs und der Zusammenarbeit der Fachkräfte vor Ort. Auch rechtliche und arbeitsvertragliche Fragestellungen wurden dabei ins Auge gefasst. Im vierten Themenfeld ging es dann um Räume, Wege und Standortfragen für die Betreuung allgemein.
Der Zwischenstand wurde dann März bereits der Lenkungsrunde präsentiert. Dargestellt wurde die aktuelle Ausgangslage in Schule und Hort, die Prognose hinsichtlich des Betreuungsbedarfs, die Vorstellungen zur Betreuungsqualität.
