LEMWERDER - „Der Ernst des Lebens beginnt in der ersten Klasse und endet nie“, stellte ein Schüler der Klasse 10 R der Eschhofschule treffend fest. Der Grund für diese tiefsinnigen Worte: 59 Eschhofschülerinnen und -schüler der Haupt- und Realschule bekamen am Freitag im Beisein ihrer Angehörigen und Freunde in der Begu ihre Abschlusszeugnisse ausgehändigt.
Teils in glitzernden Abendkleidern, im kleinen Schwarzen, schickem Anzug, Jogging- oder exotischem Punkoutfit hatten sich die Hauptpersonen des Abends in Schale geworfen. Grund zum Feiern gab es jedenfalls genug: Alle Schulabgänger der beiden 10 H-Klassen sowie der Klasse 10 R haben ihren Realschul- und erweiterten Realschulabschluss erreicht, wie Schulleiter Dirk Richter stolz verkündete.
Wie in jedem Jahr mittlerweile üblich, nutzten auch die Schüler die Gelegenheit, um sich auf ihre Art und Weise zu bedanken. Meistens geschah das in Form einer musikalisch hinterlegten so genannten Powerpoint-Presentation am PC oder mit einer Diaschau vergangener Klassen- oder Abschlussfahrten, die beispielsweise nach London, Paris und Rom führten. Eine intensive Art und Weise, besondere – gemeinsam erlebte – Momente noch einmal Revue passieren und oftmals herzhaft darüber lachen zu können.
Auch bleibende, gegenständliche Abschiedsgeschenke sowie Blumen wurden den Lehrern der Eschhofschule und insbesondere den Klassenlehrerinnen Hiltrud Teckentrupp (10R) und Meike Dethlefs (10H1) überreicht. Der Klassenlehrer der 10H2, Volkmar Glimm, durfte sich sogar über ein Abschiedgeschenk der besonderen Art freuen. Seine Schülerinnen und Schüler haben ihr letztes Erspartes für eine purpurrot glänzende E-Gitarre zusammen gelegt – mit dem Erfolg, dass „Rockfan“ und „Gitarrenfreak“ Glimm die Sprache wegblieb. Nachdem alle Zeugnisse verteilt und die letzten Gruppen- und Erinnerungsfotos im Kasten waren, wurde ordentlich in der Begu gefeiert.
