LEMWERDER - Was über Jahre von Gemeinderat und -verwaltung diskutiert und für gut geheißen wurde, ist am Dienstag vertraglich im Rathaus abgesichert und per Unterschrift beschlossen worden. Es muss mit Energie und Wasser sparsam umgegangen werden und dies den Menschen bewusst gemacht werden, sagte Bürgermeister Hans-Jochim Beckmann. Und wo kann man damit am besten anfangen? In den Schulen der Gemeinde, bei den Schülern.

Hierfür wurde jetzt ein Vertrag mit den drei Schulen, der Gemeindeverwaltung und dem Umweltbildungszentrum Holle bei Ganderkesee unterzeichnet. Mit dieser Institution gibt es seit geraumer Zeit einen engen Kontakt.

In Lemwerders Schulen werden künftig „Energiespar-Teams“ tätig sein, fachlich unterstützt vom Umweltbildungszentrum. Auch die Hausmeister der Schulen sollem zum sparsamen Umgang mit Wasser, Heizung und Strom motiviert werden. Durch das Umweltbildungszentrum erfolgt dann auch eine monatliche Verbrauchskontrolle.

Als Spar-Anreiz wird in der Jahresabrechnung das durch verantwortliches gemeinschaftliches Handeln eingesparte Geld in drei Teilen vergeben. 30 Prozent erhält die jeweilige Schule zur freien Verfügung, 35 Prozent bekommt die Gemeindeverwaltung und 30 Prozent erhält das Umweltbildungszentrum.