Lemwerder - Ausprobieren und experimentieren – das gefällt Mario. Zusammen mit seiner Familie nutzte der Viertklässler den Tag der offenen Tür des Gymnasiums Lemwerder, um sich ein Bild von der Schule zu machen. Besonders der Naturwissenschaftsraum machte ihm viel Spaß. Hier konnte man Wasserpest, der Flügel einer Biene oder den Querschnitt eines Blattes durch Mikroskope betrachten. Im Chemieunterricht wurden Brauseraketen gebastelt und es gab die Möglichkeit, die Welt durch ganz unterschiedliche Brillen zu sehen.
Der Morgen startete für die Viertklässler mit Schnupperstunden in Latein, Französisch oder Physik. Die Eltern konnten sich derweil Fremdspracheninformationen holen. Danach ging es mit einem musikalischen Auftakt der Schulband und allerlei Mitmachangeboten weiter.
Vor gut einem halben Jahr waren sie noch die Neuen. Nun führten die Fünftklässlerinnen Emma, Kaja und Lenja alle Interessierten durch das Schulgebäude.
Gerne warb der sich der Schule noch immer sehr verbundene Arian, der bereits vor rund fünf Jahren das Gymnasium verlassen hatte, zusammen mit Sechstklässler Abdurrahman und allerlei landestypischen Leckereien für den Französisch-Unterricht.
Laut ging es im Musikraum zu, wo alle Instrumente ausprobiert werden durften. Besonders dichtes Gedränge herrschte im Kunstraum, in dem Buttons gestaltet oder Mappen und Taschen bedruckt wurden. Bei einem vom Förderverein angebotenen Snack konnten die Besucher in Ruhe die Möbel-Design-Ausstellung auf sich wirken lassen oder zusehen, wie in der Mathewerkstatt kon-struiert oder gerätselt wurde.
„Enjoy London!“ hieß es nebenan in der kleinen Pausenhalle bei den Sechstklässlern. Begeistert stellten die Kinder ein paar Meter weiter mit einigen Schätzfragen ihr Wasserprojekt vor und die Lateiner luden zur Rom-Rallye ein.
Sehr zufrieden zeigte sich Schulleiter Arne Warnken nicht nur über die 60 Anmeldungen von Viertklässlern für diesen Tag. Ein dickes Lob gab es auch für das große Engagement, mit dem die Schülerschaft zum Gelingen des Tages beigetragen hatte. Es sei nicht selbstverständlich, auch am Samstagvormittag in die Schule zu kommen.
