LEMWERDER - Bevor es köstlich duftende Erbsensuppe und leckeren Kuchen gab mussten die acht zu prüfenden Hunde erst einmal ran: Schon früh am Morgen waren Ina Erstling und Heinz Münker vom Hundesportverein Lemwerder in Bookholzberg, um die fünf Fährten für die Prüflinge zu legen. Jeder bekam seine eigene Spur auf einem etwa anderthalb Kilometer langen Parcours. Eine halbe Stunde vor der Suche nach den sechs Gegenständen wurde nochmals eine Spur darüber gelegt, von der sich der Hund keinesfalls ablenken lassen sollte.

Bevor sich Richter Norbert Bösche vom Landesverband auf den Weg nach Bookholzberg machte, nahm er drei Tieren die Begleithundeprüfung ab. Adolf Erstling ließ Falk und Joana Stockfleth ihren Roxy sowie Filou prüfen. Die Hunde müssen nach dem Wesenstest ihren Herrchen mit und ohne Leine über den Platz folgen und dabei die üblichen Kommandos, wie „Sitz“, „Platz“ oder „Komm“ ausführen können. Anschließend geht es in den öffentlichen Straßenverkehr. Auch in Stresssituationen müssen die Vierbeiner dort Ruhe bewahren .