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„Lesen fördern und fordern“

Von Thomas Neunaber

Frage:

Frau Olschewski, Sie haben das Projekt „Zeitung“ zum ersten Mal organisiert. Wie lautet Ihr Fazit?

Olschewski:

Die Aktion war ein voller Erfolg. Mich hat vor allem beeindruckt, wie gern die Schüler nach anfänglicher Abwehrhaltung Zeitung gelesen haben.

Frage:

Obwohl doch viele behaupten, dass Jugendliche immer weniger Lust am Lesen haben?

Olschewski:

Das liegt aber daran, dass Schule und Elternhaus das Leseverhalten der Jugendlichen stärker fördern und fordern müssen. Dazu wollen wir mit unserem Projekt beitragen.

Frage:

Welchen Nutzen ziehen die Schüler aus dem Projekt?

Olschewski:

Sie lernen zum Beispiel, Nachrichten nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Dank intensiver Zeitungslektüre erweitert sich ihr Wissenshorizont, von dem sie auch im Alltag profitieren. Nur ein gut informierter Bürger ist auch ein mündiger Bürger.

Frage:

Was können Zeitungen tun, damit sie Jugendliche stärker als bisher als Leser gewinnen?

Olschewski:

Sie sollten unbedingt Jugendthemen in ihr Blatt heben. Außerdem sollten Zeitungen Wert auf kurze und prägnante Artikel legen. Häufig wird in den Redaktionen zu sehr mit Fremdwörtern und Anglizismen gearbeitet. So etwas schreckt junge Leser eher ab. Mit der Jugendbeilage „Inside“ ist die NWZ aber auf dem richtigen Weg. Am besten wäre natürlich eine Nachrichtenseite speziell für Jugendliche.

„Schüler müssen stärker ans Zeitungslesen herangeführt werden.“ Das sagt Ursula Olschewski, Lehrerin an der Hauptschule Friesoythe.

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