Harpstedt - „Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, das bescheinigte Schulleiter Peter Bilski am Freitag sich, seinem Kollegium und vor allem den 75 jugendlichen Absolventen, die nach neun oder zehn Jahren ihre Schullaufbahn beendet haben und aus der Haupt- und Realschule Harpstedt verabschiedet wurden.
Mit einer Fußball-Metapher entließ Bilski seine Schützlinge: „Das Trainingslager Schule ist beendet, ihr dürft aufs Feld, ihr seid am Ball“, so Bilski.
Motivierende Worte fanden Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse und Michael Lührs als Elternvertreter. „Die Samtgemeinde ist stolz auf euch, und ihr habt Grund, stolz auf euch zu sein“, so Wöbse. „Die Noten sind das eine, entscheidend ist, dass ihr mit euren eigenen Möglichkeiten und auch Einschränkungen das Beste aus euch macht“, so der Bürgermeister weiter. Neben den Schülern hatte Michael Lührs auch die Lehrer im Blick. Diese sollten stolz auf ihre Arbeit sein, müssten aber auch nicht
unfehlbar sein.
Seine letzte Hausaufgabe sei diese Rede gewesen, sagte Lucas Marquardt, der für den Jahrgang sprach, und er habe sich noch nie so viele Gedanken um eine Hausaufgabe gemacht. Viel Arbeit und viele neue Freunde habe die Schulzeit bedeutet, sagte er. Jeder Schüler habe Lehrer gehabt, mit denen er nicht gut ausgekommen sei, jeder habe auch das Gegenteil erlebt. Von diesen Lehrern hätten er und seine Mitschüler nicht nur fachlich, sondern auch menschlich viel gelernt. Von Respekt, Dankbarkeit und teilweise Freundschaft waren auch die Worte geprägt, die Klassenlehrer und Schülervertreter bei der Zeugnisvergabe füreinander fanden.
