Von Jan Lehmann
Frage:
Herr Böse, Sie zeigen den Grundschülern der Comenius-Schule das Wittemoor. Was versprechen Sie sich davon?Böse:
Drei Ideen stehen im Vordergrund: Wir wollen den Schülern die Natur näher bringen. Hier können wir erklären, wie Moor entsteht und wie es renaturiert wird und diese einmalige Landschaft in der Gemeinde zeigen.Frage:
Gab es bereits ähnliche Aktionen?Böse:
Wir waren mit den Kindern schon auf dem Warflether Sand und im Hasbruch. Heute bieten wir also wieder etwas ganz anderes.Frage:
Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen? Bringen die Schülerinnen und Schüler genügend Vorkenntnisse mit?Böse:
Das ist sehr unterschiedlich. Normalerweise bereiten die Lehrer die Kinder aber gut auf den Ausflug vor.Frage:
Führen solche Aktionen auch zu einem sensiblerem Umgang mit der Natur?Böse:
Das ist zu hoffen. Ganz allgemein erleben wir ja, dass die Sensibilität für die Natur nachlässt. Positiv ist, dass gegengesteuert wird, weil im modernen Biologieunterricht Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden.Frage:
Ist die Führung von Schülern durchs Wittemoor vielleicht auch als Nachwuchswerbung gedacht?Böse:
Allenfalls Nachwuchswerbung im weitesten Sinne. In erster Linie ist es Öffentlichkeitsarbeit für die Natur. Das ist ja auch eine wichtige Aufgabe der Jägerschaft.Hegeringleiter Karl-Bernd Böse, drei weitere Jäger und Rolf Wenke führten Grundschüler der 4. Klassen durch das Wittemoor.
