LöNINGEN - LÖNINGEN/EB/CCF - Ihr Goldenes Ordensjubiläum hat Schwester M. Cherubine, Oberin des Konvents am Löninger St.-Anna-Stift, kürzlich gefeiert. In einem Gottesdienst in der Krankenhauskapelle dankte Pastor Josef Saalfeld in seiner Eigenschaft als Kuratoriumsvorsitzender allen Ordensfrrauen, besonders aber Schwester Cherubine für ihren aufopferungsvollen Dienst zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter.
Die Jubilarin wurde am 3. Juli 1928 als Katharina Kreft in Harsewinkel (Nordrhein-Westfalen) geboren. Am 31. Januar 1953 trat sie in den Orden der Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz ein, und legte am 28. Oktober 1955 die erste Profess ab. Von 1958 bis 1968 arbeitete die Ordensfrau in Emstek in der Krankenpflege. Nach einer Weiterbildung zur Pflegedienstleitung führte sie ihr Weg über Emsdetten, Telgte, Wilhelmshaven und Glandorf nach Löningen, wo sie inzwischen seit 1993 die Position der Oberin am St.-Anna-Stift bekleidet. Bis 2002 war Schwester Cherubine dort zudem auch stellvertretende Pflegedienstleiterin.
Im Anschluss an die kirchliche Feier trafen sich die Jubilarin und ihre Gäste im Altenzentrum St. Franziskus. Dort dankte zunächst Schwester Hermengard, Ratsschwester im Mutterhaus des Ordens in Münster, ihrer Mitschwester für deren Engagement.
Danach ging Verwaltungsdirektor Eberhard Ficker auf die Tätigkeit der Ordensfrauen der Genossenschaft der Krankenschwestern nach der III. Regel des Hl. Franziskus aus Münster ein, die seit 1865 im Löninger Krankenhaus wirken. Er erinnerte daran, dass Schwester Cherubine die 13. Oberin des Stiftes sei, und nach Schwester Anselma (50 Jahre) mit zwölf Jahren die zweitlängste Dienstzeit aufweisen könne. Zudem wünschte sich Ficker, „dass die Ordensschwestern noch viele Jahre unserer Dienstgemeinschaft angehören.“
