Ganderkesee - In der Diskussion um den Einbau von dezentralen Belüftungsanlagen in den Neubau des Gymnasiums Ganderkesee setzt Schulleiterin Dr. Renate Richter auf einen Kompromiss mit dem Landkreis Oldenburg, der als Schulträger das gut 4,2 Millionen Euro teure Gebäude plant. Richter informierte sich am Donnerstag gemeinsam mit Vertretern der Schule und Ludger Krone vom Hochbauamt des Kreises in Bad Essen über das Konzept des dortigen Gymnasiums. „Wir haben gelernt, dass Luft ein unheimlich sensibles Thema ist“, so Richter zur NWZ. Der dortige Schulträger, der Kreis Osnabrück, gehe behutsam mit dem Thema um. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Osnabrück würden mehrer Geräte getestet. Außerdem lasse es der dortige Landkreis zu, dass weiterhin alle Fenster im Gebäude zu öffnen seien. Das fordert der Schulvorstand des Gymnasiums auch für den Neubau in Ganderkesee (die NWZ  berichtete). Die gut 200 Kilo schweren Geräte unter der Decke jedes Klassenzimmers werden als „bedrohlich“ empfunden.