Markhausen - Kaum waren die Türen zum diesjährigen Erntedankbasar des St.-Johannes-Kindergartens geöffnet, füllte sich die Turnhalle rasch mit Kaufinteressierten, die für die gute Sache ihre Geldbörse öffneten. Gut 1500 Euro sind bis Samstagabend zusammengekommen, und der Erlös wird sich erfahrungsgemäß noch erhöhen, denn die selbst gefertigten Geschenke bleiben noch eine Zeit lang im Kindergarten zum Verkauf stehen.
Zum 15. Mal veranstaltete den Basar der Förderverein unter der Vorsitzenden Petra Thoben, die auf ihre Mitstreiterinnen im Vorstand (Marina Sander, Marion Norrenbrock , Daniela Dumstorff) sowie auf die Beisitzerinnen bei der Organisation zählen konnte. Über 1200 Artikel standen zum Verkauf. Die Palette reichte von selbst gemachten Köstlichkeiten aus der heimischen Küche bis hin zu kleinen Kunstwerken aus Holz, Eisen und Hufeisen. „Dabei war die Geschlechterrolle klassisch verteilt“, sagte Schriftführerin Marion Norrenbrock augenzwinkernd. „Küchenprodukte wurden eher von den Müttern und Großmüttern hergestellt, die handwerklichen Kunstwerke eher von den Vätern und Großvätern.“
Der Förderverein engagiert sich seit Gründung 2003 für die Belange des Kindergartens. Er finanziert zurzeit den Unterricht der Kreismusikschule, den „Bewegten Kindergarten“ und sorgt für tägliches Obst für die Kinder. Auch die Turngeräte sind dank der Unterstützung des Fördervereins angeschafft worden. „Die Erzieherinnen unter der Kindergartenleitung Karin Hillen werden sicher mit Wünschen an uns herantreten“, ist sich Vorsitzende Petra Thoben sicher.
Vorausgegangen war ein Gottesdienst zum Erntedankfest, den Kaplan Cosmin Croitoru mit den Erzieherinnen und Kindern gehalten hatte. Der Geistliche machte zum Erntedankfest deutlich, dass nicht nur das Danken für die Gaben wichtig sei, sondern auch das Teilen. Die Landjugend trug mit einer selbst gefertigten Erntekrone zur richtigen Atmosphäre bei.
