Cloppenburg - Soziale Netzwerke, Rollenspiele im Internet, Smartphones – für viele Kinder und Jugendliche gehört dies längst zum Alltag. Für die Eltern ist es da mitunter schwierig, Schritt zu halten – die Unsicherheit, über das, was ihre Kinder mit den „neuen“ Medien treiben, wächst. An dieser Stelle setzt ein neues Elternarbeitskonzept für Schulen zum Bereich Medien an, was von der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith Stein und der Kreisjugendpflege des Landkreises Cloppenburg angeboten wird.
Das Besondere: „Let’s talk about ... Medien“ ist so angelegt, dass die Eltern untereinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Tipps zum Umgang mit dem Mediennutzungsverhalten ihrer Kinder geben können. Gesprächsstoff gibt es genug: „Gerade im Bereich der Medien verändert sich alles sehr schnell – das stellt die Eltern oft vor nicht nachvollziehbare Probleme und Fragen ihrer Kinder“, sagt Kreisjugendpflegerin Alexandra Pille. „Was Jugendliche heute antreibt, was ihnen in der Welt der Medien wichtig ist, müssen viele Eltern erst verstehen lernen“, ergänzt Katharina Thesing, Präventionsfachkraft bei der Stiftung Edith Stein.
Das Angebot bietet Eltern die Möglichkeit, in Kleingruppen wechselnde Fragen wie etwa „Ab wann wird der Medienkonsum meines Kindes problematisch?“ zu diskutieren. Außerdem werden die Eltern aufgefordert, ihr eigenes Medienverhalten zu reflektieren. „Die Eltern werden feststellen, dass es zwischen ihrer eigenen Mediennutzung früher und der ihrer Kinder heute einige Parallelen gibt“, sagt Alexandra Pille.
„Let’s talk about… Medien“ soll eine Alternative zu den „klassischen“ Elternabenden an Schulen bieten und dauert rund zwei Stunden. Interessierte Schulen haben die Möglichkeit, über die Kreisjugendpflege (
