Landkreis - „ELITE“, das steht für „Ernährung, Lebensstil und medizinische Intervention zur Verhinderung von Schlaganfall-Demenz-Herzinfarkt“. Fünf Jahre lang bleiben Teilnehmer unter Beobachtung und helfen Forschern, mehr über die Verbindung von Lebensstil und Volkskrankheiten herauszufinden.
Für dieses Projekt warb Dr. Stephan Lüders, Oberarzt und Studienleiter am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg, am Dienstag auf der Jahreshauptversammlung des Kreislandfrauenverbands. „Wir haben das beim Landfrauentag in Cloppenburg zum ersten Mal gehört. Wir finden, das ist für uns auch passend“, sagt Thea Oltmann, Sprecherin des Kreislandfrauenverbands. 5000 Teilnehmer sollen untersucht und per Fragebogen zu ihrem Lebensstil befragt werden. Je nach persönlichem Krankheitsrisiko können weitere Untersuchungen eingeplant werden. Die Teilnehmer erhalten nach Auswertung ihrer Daten eine genaue Anleitung, was in ihrem Fall zu tun ist. Vor allem Frauen ab 50 Jahren würden gesucht. „Da sind wir einfach die Zielgruppe und finden, dass das ein wichtiges Thema ist“, so Oltmann.
„Die Anzahl von Schlaganfällen und Demenzerkrankungen werde in Deutschland durch den demografischen Wandel zunehmen“, sagte Dr. Stephan Lüders. In Niedersachsen gebe es im landesweiten Vergleich mehr Demenzerkrankungen. „Es scheint regionale Unterschiede zu geben.“ Die Studie könnte dabei helfen, Ursachen zu finden, indem der Gesundheitszustand und die Lebensgewohnheiten der Teilnehmer verglichen würden.
Wer mitmachen möchte, erreicht das ELITE-Team der Studienambulanz unter
