Die Zeit der Vakanz in der St.-Martin-Grundschule hat ein Ende. Der bisherige Schulleiter Hans Werner war erkrankt, über Monate ausgefallen. Auch die Konrektorin ist wegen einer Krankheit noch immer nicht wieder im Dienst. Für das Kollegium war die Zeit schwierig, vor allem auf Wilma Kamps lastete großer Druck. Nun kann die Schule wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen.

Bedauerlich ist, dass die Schulleiterin den pädagogischen Kurs der Schule immer weniger bestimmen kann, wird sie doch von der Menge der Verwaltungsaufgaben kräftig eingespannt. Diese Entwicklung führt gänzlich in die falsche Richtung. Denn letztlich sitzen hinter den Rektorenschreibtischen zuhauf engagierte Pädagogen. Deren Wissen und Engagement muss den Kindern zugute kommen und darf nicht im Rektorenbüro eingeschlossen werden.

Die Forderung kann deshalb nur lauten: weniger Bürokratie und deutlich mehr Unterricht.