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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Mehr Kreativität im Job zeigen

04.04.2015

Hannover Keine komplizierten Techniken und keinerlei Zubehör: „Brainstorming“ ist beliebt, weil es so einfach umzusetzen ist. Alle aus einem Team kommen an einen Tisch, ein Moderator nennt Stichworte oder stellt Fragen und alle sagen spontan, was ihnen dazu einfällt. Das klingt einfach, doch nicht selten holpert es bei der Umsetzung. Stimmt das Umfeld oder die Stimmung zwischen den Teilnehmern nicht, fällt das kreative Denken schwer. Deshalb:

Spielregeln aufstellen: Die Ideen sprudeln lassen, kreativ sein und offen sprechen: Das kann nur funktionieren, wenn sich Teilnehmer wohlfühlen und gegenseitig mit Respekt behandeln. „Es muss klar sein, dass jede Idee willkommen ist“, sagt Business Coach Janne Klöpper aus Hannover. Regeln sind wichtig. Die Wichtigste: Jeden ausreden lassen – und den anderen zuhören.

Aufwärmen: Der eine hatte ein stressiges Telefonat, der andere kommt gehetzt von einem Kundentermin: Damit Kollegen vom Arbeitsalltag abschalten und den Kopf freihaben, empfiehlt Kreativ-Coach Petra Hennrich aus Wien ein Warm-up. Der Start ins kreative Denken gelingt zum Beispiel mit einer Variation des Klassikers Stadt-Land-Fluss. Dieser lockere Zugang beseitige Stress und Anspannung und setze den kreativen Prozess im Kopf in Gang. Hilfreich sei auch, die erste Brainstorming-Runde im Stehen zu machen.

Hemmschwellen senken: Nicht immer herrscht in Gruppen eine vertrauliche Atmosphäre. Wenn die Teilnehmer sich nicht kennen oder der Vorgesetzte mit in der Runde sitzt, besteht das Risiko, dass manche Ideen aus Zurückhaltung nicht vorgetragen werden. Bei Teams mit Vorbehalten empfiehlt Kommunikationscoach Frauke Nees, dass Mitarbeiter ihre Ideen zunächst im Stillen aufschreiben. Danach können die Notizen eingesammelt und neu verteilt werden – jeder trägt nun die Ideen eines anderen vor. Oder man bildet Zweier-Teams und lässt die Teilnehmer ihre Ideen erstmal im Kleinen vortragen.

Pausen machen: Kopfblockade, Leerlauf, Nullrunde – Wenn die Ideen ins Stocken geraten, rät Petra Hennrich eine Pause von 10 bis 15 Minuten Länge zu machen. Wichtig sei, die Pausen so zu gestalten, dass Teilnehmer sich dabei bewegen müssen. „Stellen Sie Getränke und Essen in einen anderen Raum oder schicken Sie die Teilnehmer auf einen kleinen Spaziergang, zum Beispiel, um etwas zu holen.“

Den Prozess leiten: „So, dann macht mal“ – nach dieser Devise kommt der kreative Prozess nicht in Gang. In der Regel brauchen Gruppen einen Moderator, der den Prozess am Laufen hält.

Ehrgeiz wecken: Ein guter Ansporn ist ein Brainstorming-Duell. Dafür bildet man innerhalb des Teams zwei Gruppen und lässt diese getrennt voneinander Ideen sammeln – das weckt sportlichen Ehrgeiz. Hinterher werden die Vorschläge verglichen.

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