Cloppenburg - Mit einem Hasenfest hat der Cloppenburger Sprachheilkindergarten an der Bachstraße am Donnerstag einen neuen Konzeptbaustein „tierischer Art“ vorgestellt. Die beiden handzahmen Kaninchen Mimi und Leo, die das Gehege auf dem Spielplatzgelände des Kindergartens bewohnen, werden ab sofort von Motopädin Ester Grünloh, Diplom-Sprachheilpädagogin Deborah Brida und der pädagogischen Mitarbeiterin Martina Mehnert zur pädagogischen und therapeutischen Arbeit eingesetzt.

„Tiere bewerten nicht und stellen keine Fragen, daher fällt es manchen Menschen leichter, mit Hilfe von Tieren zu kommunizieren“, erklärte die Einrichtungs-Leiterin, Diplom-Pädagogin Karin Ziehm.

Beim Umgang mit den Tieren werden Geduld und Rücksichtnahme geschult, Wissen und Wortschatz erweitert und – für den Sprachheilkindergarten ein besonders wichtiger Aspekt – durch die sprachliche Begleitung der Begegnung mit den Tieren, auch die Ausdrucksfähigkeiten der Kinder geschult. „Die Kaninchen sollen eine begleitende und unterstützende Funktion im therapeutischen Prozess einnehmen“, so Ziehm.

Die neuen tierischen Bewohner kamen am Donnerstag sowohl bei den Kindern des Sprachheilkindergartens als auch bei den – zum Hasenfest eingeladenen – Waldkindergartenkindern gut an. Mit großer Neugier wurden die Kaninchen im Gehege bestaunt. Fragen wie „Darf ich das streicheln?“ fielen nicht selten. Doch nicht nur die Kaninchen konnten bewundert werden, auch viele weitere Attraktionen wie Basteln und Trampolinspringen standen auf dem Programm.