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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Mit Arbeitsproben geschickt umgehen

31.08.2013

Hamburg Arbeitsproben sollten bei einer Bewerbung nicht standardmäßig mitgeschickt werden. Gefragt sind sie ohnehin nur in bestimmten Branchen, etwa bei Design oder Grafik, Architektur oder im Journalismus. Doch auch hier kann es manchmal klüger sein, Nachweise seiner Arbeit zurückzuhalten: „Das ist eine Möglichkeit, neugierig zu machen und eine Dramaturgie aufzubauen“, sagt Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg.

So könnten Bewerber beispielsweise anbieten, Proben ihrer Arbeit zum Vorstellungsgespräch mitzubringen.

Arbeitsproben vermasseln manchmal sogar den ersten Eindruck: „Unter Umständen wird man dadurch vom potenziellen Arbeitgeber auf ein Thema festgelegt.“ Beim zukünftigen Chef bleibt dann das Gefühl zurück: „Der kann nur das. Der passt hier nicht rein“, erklärt Hofert.

Sind Arbeitsproben ausdrücklich gefordert, sollten sich Bewerber genau überlegen, was sie einreichen. „Ich würde höchstens fünf mitschicken. Und die relevanten Sachen sind nicht immer die, die man selbst gut findet“, sagt Hofert. Entscheidend sei die Passgenauigkeit.

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