Wenn am kommenden Sonnabend die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Portugal im ukrainischen Lemberg in die Europameisterschaft startet, geht auch für den Besitzer des Hotels „Zur Rampe“, Frank Stöver, der Trubel los. Er plant ein „Public Viewing“. „Ich hoffe, dass wir zur EM eine ähnlich gute Stimmung wie in der Bahnhoflagerhalle während der WM hinbekommen“, so Stöver, der eine große Leinwand für den Saal besorgt hat. Dort fänden gut 100 Personen Platz, sollte es voller werden, sei auch der Restaurantteil der „Rampe“ nutzbar. Dann würden ungefähr noch mal zusätzlich 50 Fußballbegeisterte die Spiele verfolgen können. Eine extra für Fans ausgelegte Speisekarte soll es auch geben. Gezeigt werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung, der Eintritt ist frei.

Gespannt lauschten am Dienstag etwa 100 Schüler des Gymnasiums Wildeshausens der zweimaligen Trägerin des Deutschen Jugendliteraturpreises, Charlotte Kerner. Die Autorin aus Lübeck, las aus ihren Büchern „Blueprint - Blaupause“ aus dem Jahr 2000 und aus ihrem 2011 erschienenen Werk „Jane Reloaded“. Danach diskutierte die 61-Jährige mit den Schülerinnen und Schülern. Lehrerin Dr. Petra Schönemann-Behrens hatte Kerner direkt per E-Mail angeschrieben und prompt Rückmeldung bekommen. In den Musiktrakt der Schule, in dem die Lesung stattfand, kamen insgesamt drei zehnte und eine neunte Klasse.

Am ersten Wochenende im Juni fuhren vierzehn Ruderer und Kanuten des Wassersportvereins Wildeshausen für zwei Tage nach Hamburg. Am Sonnabend war es nach einem kurzen Regenschauer zwar kalt aber sonnig. Die Sportler ruderten und paddelten die Alster abwärts bis zur Binnenalster und damit ins Zentrum der Hansestadt. Durch das vielfach verzweigte Kanalnetz führte der Weg wieder auf die Alster und zum Bootshaus zurück. Für den Abend hatte Fahrtenleiterin Annegret Schütt eine Stadtführung organisiert. Es ging mit einer Gästeführerin vom Rathaus aus durch die Innen- und die Speicherstadt. Es schloss sich eine Fährfahrt durch den Hafen an. Auf einem kleinen Museumsschiff, wo gegessen wurde, konnten sich alle wieder aufwärmen. Die gute Stimmung zeigte, dass diese Mischung aus sportlicher Betätigung und Besichtigung gelungen war. Am nächsten Tag ging es mit den eigenen Booten auf die Alster, dieses Mal stadtauswärts durch Hamburgs Randbezirke.