Jever - Wie bereite ich aus Gemüse, Fisch oder Fleisch eine Pasta? Welche Hygienevorschriften müssen beachten werden? Und wie präsentiere und bewerte ich meine eigene Arbeit? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befassten sich 13 Schülerinnen der Berufsbildenden Schulen beim Berufswettbewerb Hauswirtschaft, den die deutsche Landjugend alle zwei Jahre auslobt.
Unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Nachwuchs bringt frischen Wind “, nahmen die jungen Frauen am Mittwoch am Erstentscheid in Jever teil. Den Richterinnen gefiel, was sie sahen und sie lobten die zumeist guten Ergebnisse, berichtete Elvira Sperling von der BBS III in Wilhelmshaven.
„Grüne Berufe sind wirklich voller Leben. Wir hatten engagierte, versierte Teilnehmerinnen und ich bin begeistert, welch gute Stimmung sie hier verbreitet haben“, sagte Hauswirtschaftsmeisterin Renate Reck, die als ehrenamtliche Prüferin seit vielen Jahren dabei ist. Ausbildungsberaterin Anna Hahnke von der Landwirtschaftskammer freut sich, dass sich Hauswirtschaft zum „Beruf mit Zukunft entwickelt und in den vergangenen zwei Jahren verstärkt gewählt wurde“.
„Eine Pasta – viele Soßen“ lautete das Thema für die Nahrungszubereitung. Und dazu hatten sich die angehenden Hauswirtschafterinnen einiges einfallen lassen. In 60 Minuten zauberten sie Nudeln mit geschmackvollen Soßen, für die sie frische Zutaten verwendeten.
Theoretische Fragen zum Allgemeinwissen und zu berufsbezogenen Themen folgten auf Praxistests wie dem Bestimmen von zehn Getreideprodukten. Hirse und Graupen brachten die Azubis dabei ins Grübeln.
Die Sieger haben nun die Möglichkeit, sich im Gebiets- und Landesentscheid in Rothenburg/Wümme weiterzuqualifizieren, vielleicht bis zum Bundesentscheid im Juni in Stade.
Für die Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Friesland-Wilhelmshaven ermunterte Anke Jürgens-Eden bei der Siegerehrung die Teilnehmerinnen, sich der Herausforderung im Berufsalltag zu stellen und verwies auf Fortbildungsmöglichkeiten.
Gemeinsam mit Hermanda Harms von den Kreislandfrauen Wittmund zeichnete Anke Jürgens-Eden die Siegerinnen aus und warb dafür, in den Landfrauenvereinen mitzuwirken.
