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Austausch Mit Irland geht ein Traum in Erfüllung

Hude - Für Pheline Denker geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Seit ihrer Kindheit träumt sie davon, für einige Zeit ins Ausland zu gehen – in einigen Wochen ist es endlich soweit.

Am 24. August wird die Gymnasiastin nach Irland fliegen, um für ein halbes Jahr in der Nähe von Cork, der zweitgrößten Stadt des Landes, mit fast 120 000 Einwohnern zu leben. Dafür wird sie das erste Halbjahr der zehnten Klasse an der Peter-Ustinov-Schule, die sie besucht, fehlen. Zurück in die Heimat wird sie dann Ende Januar kommen.

„Ich wollte immer schon für längere Zeit nach England“, sagt die 16-Jährige, die den Inselstaat bereits zwei Mal besucht hat. Dass sie sich dann aber dafür entschieden hat, ihren ersten längeren Auslandsaufenthalt in Irland zu verbringen, hängt mit einem Besuch auf der „grünen Insel“ zusammen.

Fühlte mich wie zu Hause

„In den vergangenen Herbstferien war ich mit meinem Vater in Irland und habe das Land kennen gelernt“, berichtet die Schülerin. Besonders gefallen habe ihr die herzliche und offene Art der Menschen. „Ich habe mich überall wie zu Hause gefühlt. Da war mir klar, dass ich unbedingt nach Irland wollte.“

„Deshalb habe ich in diesem Jahr mit den Planungen für den Aufenthalt in Irland begonnen. Auf einer Messe in Bremen, die für junge Menschen veranstaltet wird, die ins Ausland gehen wollen, habe ich dann die Gesellschaft ,Camps International’ kennengelernt, über die ich nach Irland gehen werde“, berichtet Pheline Denker.

Unterstützung habe sie dabei von ihren Eltern erhalten. „Die fanden gut, dass ich ins Ausland will, haben mir aber auch gesagt, dass ich mir das gut überlegen soll“, sagt Pheline. Einen Abbruch würden ihre Eltern nur im absoluten Notfall erlauben.

Der Ort in dem Pheline wohnen wird, heißt Mallow und ist etwa 20 Minuten von Cork entfernt, erzählt die 15-Jährige Schülerin. Leben werde sie in einer Gastfamilie mit drei Kindern. Dass ihre Gastmutter Lehrerin ist und ihr Gastvater bei der Army dient und dass die beiden sportlich sehr aktiv sind, habe sie bereits erfahren.

„Bisher konnte ich noch keinen direkten Kontakt mit der Gastfamilie aufnehmen, meine Gasteltern haben mich aber schon kennengelernt“, berichtet Pheline. Für ihre Bewerbung habe sie eine Collage mit Bildern von sich und ihrer Familie anfertigen und einen Brief schreiben müssen, in der sie von sich erzähle. Brief und Collage seien dann an die Gasteltern geschickt worden, die sich auf Grundlage dieser Informationen entschieden hätten, Pheline bei sich aufzunehmen.

Lexi und Leo

„Es wird sicher schwer, die sechs Monate durchzuhalten“, glaubt Pheline. Am stärksten vermissen werde sie ihre Hunde Lexi und Leo und ihre Pferde. Schwierig sei sicherlich auch, sich in einem fremden Land zurechtzufinden, nicht in der Muttersprache sprechen zu können und neue Freunde zu finden, vermutet Pheline.

Auch wenn es nicht immer einfach sein wird, freut sich die Schülerin auf das Abenteuer. „Früher war ich schüchtern, jetzt bin ich ein offener Mensch. In Irland will ich viel entdecken und Neues ausprobieren“, lautet ihr Plan für die sechs Monate im Ausland.

Wolfgang Alexander Meyer
Wolfgang Alexander Meyer Redaktion Oldenburg
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