Wildeshausen - Großer Erfolg für die Roboter-AG „Roberta“ der Realschule Wildeshausen. Die Gruppe nahm an dem internationalen Roboterwettbewerb „First Lego League“ (FLL) für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren in Oldenburg teil und belegten den dritten Platz. Damit haben sich die zehn Schüler des „Alien Protector Team“ für das FLL-Halbfinale Nord-Ost-Europa qualifiziert, das am 14. Dezember in Merseburg stattfindet.
„Dieses Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich AG-Leiterin und Physiklehrerin Anke Schneider. Seit zwei Jahren gibt es die Roboter-AG an der Realschule. Damals wurde das Technik-Profil neu eingeführt. „Damit auch Schüler, die das Sprach-Profil besuchen, mitmachen können, haben wir damals diese AG gegründet“, erklärt Schneider. Die Roboter bestehen aus Legosteinen. Ein Set sowie ein Spielboden bekommt die Schule von der FLL gestellt, die weiteren Geräte muss sie selbst anschaffen. Zehn Roboter gibt es an der Realschule inzwischen. Aus den Materialien der Bausätze werden die kleinen Maschinen zusammengesetzt und mit einem Computerprogramm die Befehle einprogrammiert. Die thematische Vorgabe der FLL, die zwei Monate vor dem Wettbewerb gestellt wurde, lautete: Naturkatastrophen. Die Schüler der AG erstellten ein Erdbebenszenario, in dem Personen per Roboter gerettet werden mussten. „Der Roboter muss dabei beispielsweise Kurven umfahren und Hindernisse aus dem Weg räumen“, erklärt Jonas (13). All diese Schritte haben die Schüler in Kleinarbeit einprogrammiert.
„Zweieinhalb Minuten dauert ein Spiel“, erklärt Lehrerin Schneider. „Da muss alles funktionieren.“ Und das tat es. Die Wildeshauser setzten sich gegen 13 andere Schulen, mehrheitlich Gymnasien, durch.
