Altenoythe - Der Caritas-Verein Altenoythe hat sich am Dienstag mit acht freien gemeinnützigen Trägern der Behindertenhilfe in der Weser-Ems-Region zu einer Gütegemeinschaft zusammengeschlossen. Ziel der gegründeten „Gütegemeinschaft Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Süd-West Niedersachsen“ sei es, Menschen mit Behinderung direkt vor Ort die selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Dazu sollen gemeinsame Qualitätsstandards erarbeitet und festgelegt und von den neun Einrichtungen als „innovative soziale Dienstleister“ umgesetzt werden.

„Die inhaltliche Grundlage unserer Gemeinschaft bildet die UN-Behindertenrechtskonvention“, sagte Michael Bode, Vorstand des Caritas-Vereins Altenoythe. Und weiter: „Um deren Umsetzung voranzutreiben, arbeiten wir an verschiedenen Projekten. Angedacht sind auch Forschungsprojekte in Kooperation mit Universitäten.“ Regelmäßig tauschen sich die Mitglieder aus − und nutzen Synergieeffekte. Neben dem Caritas-Verein gehören folgende Träger zur Gemeinschaft: Andreaswerk (Vechta), Heilpädagogische Hilfe Osnabrück, Christophorus-Werk (Lingen), Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen (Osnabrück), Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück, Lebenshilfe (Grafschaft Bentheim), St.-Lukas-Heim /Caritas-Werkstätten (Papenburg) und Vitus (Meppen).

Bode: „Wir verstehen uns als eine Art Motor für gelebte Inklusion vor Ort. Denn: Barrierefrei ist mehr als ein abgesenkter Bordstein und Inklusion mehr als gemeinsamer Unterricht.“