Hude - Ein fröhliches Wiedersehen 50 Jahre nach der Schulentlassung feierten am Sonnabend 27 Ehemalige und zwei ihrer damaligen Lehrer. Viele Erinnerungen wurden dabei wach an die gemeinsame Schulzeit in der Huder Volksschule Hohelucht. Den Schulstandort gibt es noch. Heute ist es die Außenstelle der Peter-Ustinov-Oberschule.
Aber zurück zur Volksschulzeit: „Wir waren eine Riesenklasse mit 38 Schülerinnen und Schülern“, erinnerte sich der Huder Jürgen Schatke. Er hatte das Treffen organisiert und freute sich über die große Beteiligung bei der Wiedersehensfeier.
„Wir waren damals eine der ersten Klassen, die ein neuntes Schuljahr absolvierten“, erzählte Schatke.
1983 hatte es das letzte Klassentreffen gegeben. Dazwischen lag eine Pause von 32 Jahren.
Da gab es natürlich viel zu erzählen bei dem Treffen, dass mit Kaffee und Kuchen im Gasthaus Burgdorf begann. Viele Ehemalige sind immer noch in Hude und Umgebung zu Hause, andere leben in Oldenburg. Einige reisten unter anderem aus dem Ruhrgebiet oder auch aus Bayern an.
Ganz toll fanden es die Ehemaligen, alle aus dem Geburtsjahrgang 1949, dass auch zwei frühere Lehrkräfte dabei waren.
Klassenlehrerin Helga Dalenbrok (81) aus Oldenburg war gekommen. Und auch der ehemalige Sportlehrer Kurt Riep (77) aus Hude freute sich, seine ehemaligen Schüler wiederzusehen.
Riep ist sportlich immer noch sehr aktiv. Der Senioren-Leichtathlet vom TV Hude hat gerade erst im Juli bei der Deutschen Meisterschaft die Goldmedaille im Kugelstoßen geholt.
Nach dem Kaffeetrinken machten sich die Ehemaligen auf den Weg zur Schule Hohelucht, um sich einmal anzuschauen, wie es da heute aussieht. Im Klassenraum, in dem sie als Neuntklässler unterrichtet wurden, nahmen sie noch einmal Platz an den Tischen. Ihre damalige Klassenlehrerin Helga Dalenbrok, die eine leidenschaftliche Sängerin ist, ließ es sich nicht nehmen, noch einmal gemeinsam das Lied „Im Frühtau zu Berge“ anzustimmen.
Nach dem Abendessen im Gasthaus Burgdorf klang das Treffen in gemütlicher Runde aus, wobei ein harter Kern noch bis in die Nacht zusammensaß. „Künftig wollen wir uns alle zwei Jahre Treffen“, erzählte Jürgen Schatke.
