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Naturstein-Fußboden birgt viele Unfallgefahren

Betr.:

NWZ -

Berichte über die Sanierung der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn

Im Rahmen einer Zusammenkunft des Förderkreises der Graf-von-Zeppelin-Schule (...) erfuhren wir, dass der Fußboden im unteren Flurbereich nicht erneuert werden solle. Das ist für mich völlig unverständlich. Ich habe in dem Gebäude von Beginn an unterrichtet und war fast 25 Jahre als Schulleiter Hausherr in diesem Gebäude.

Von Anfang an gab es Kritik an diesem Bodenbelag (...) aus Schiefernatursteinen mit einer sehr unebenen Oberfläche, mit vielen Stolperkanten und tiefen Fugen. Die Reinigung ist sehr schwierig und zeitaufwendig. Die verbleibenden Fegereste in den Fugen sind nicht gerade appetitlich und hygienisch. Reinigungsmaschinen für einen solchen Fußboden gibt es nicht. Drei Hausmeister haben mit ihren Reinigungskräften immer wieder den Austausch des Bodenbelages gefordert, um die Arbeit effektiver und leichter zu gestalten. Ein weiteres Argument gegen den Fußbodenbelag ist die dunkle Farbe. Durch die Tiefe des Gebäudes kommt kaum Tageslicht in den Flurbereich. So wirkt er unfreundlich und erdrückend. Nur mit künstlicher Beleuchtung kann dieser Umstand abgemildert werden. Das führt wiederum zu einem höheren Energieverbrauch und würde der energetischen Sanierung entgegenwirken.

Und das wichtigste Argument für einen Austausch des Bodenbelages ist die durch ihn verursachte Verletzungsgefahr durch „Stolperunfälle“. Ich habe während meiner Dienstzeit viele solcher Unfälle melden müssen. Der GUV und der Landkreis haben nach meinen Erfahrungen in der Vergangenheit bei viel geringeren Unfallgefahren auf Sicherheitsvorkehrungen bestanden. – Wahrscheinlich, weil Vorschriften es so verlangten. Für Fußböden gibt es im Augenblick offensichtlich keine Vorschriften. Ich verlange hier auf keinen Fall neue Richtlinien (...). Ich möchte jedoch, dass man auf die jahrelange Erfahrung der im Schulgebäude tätigen Personen baut und entsprechend reagiert. Der Austausch des Belages führt zu

- einem freundlichen, einladendem Gesamteindruck im Eingangsbereich(Visitenkarte),

- einer besseren Hygiene,

- einer leichteren und effektiveren Arbeit für Reinigungskräfte,

-einer größeren Sicherheit für Schülerinnen und Schüler,

- zu einer größeren Arbeitszufriedenheit am Arbeitsplatz,

- und damit zu einer besseren Identifizierung mit GvZS.

Ich bitte den Arbeitsausschuss (...), sich für einen Austausch des Bodenbelages einzusetzen. Im Verhältnis zu dem (...) Gesamtvolumen des Sanierungsvorhabens dürfte das zu verkraften sein (weniger als 1%). Es wäre eine Maßnahme mit großer Nachhaltigkeit.

Rolf Beckemeyer

26197 Ahlhorn
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