NEERSTEDT - Der Aktionstag der Grundschule und der Sprachheilschule in Neerstedt „Rund ums Fahrrad“ hat zum Ziel, die Bewegungsfähigkeit der Schulkinder im Straßenverkehr zu erhöhen und ihnen beizubringen, den fließenden Verkehr richtig einzuschätzen, aber auch, sich sicher als Fußgänger, Busfahrer oder Radfahrer zu bewegen. Dass dazu als Grundvoraussetzung auch ein verkehrssicheres Fahrrad gehört, schien am Freitagvormittag nicht allen Schülern bekannt gewesen zu sein. Von 147 überprüften Zweirädern beanstandete die Polizeikommissarin der Polizeistation Neerstedt, Marion Wittrock, zusammen mit ihren beiden Wildeshauser Kollegen Polizeikommissar-Anwärterin Julia Jühnel und Polizeikommissar Marco Krumminga mit Unterstützung durch Gemeinde-Hauswart Heiner Ulrich immerhin 44 Fahrräder.

Dies sei eine erschreckend hohe Anzahl, zumal der Termin für den Fahrradaktionstag schon lange bekannt gewesen sei, meinte dazu auch Schulleiter Ufke Janssen. Unverständnis zeigte er auch darüber, dass einige Eltern nicht dafür sorgen, den Kindern die Fahrräder in verkehrssicherem Zustand mit auf den Schulweg zu geben. Nach den Ferien erhalten die Schulkinder für jedes überprüfte und einwandfreie Rad eine Prüfplakette. Die beanstandeten Räder müssen noch einmal vorgeführt werden. Erst dann gibt es die Plakette.

Lehrerin Rita Mutke hatte den Fahrradaktionstag ausgearbeitet. Insgesamt 60 Eltern unterstützten den Aktionstag. Jede Grundschulklasse richtete zwei Stationen ein, die Klassen der Sprachheilschule je eine. Insgesamt 20 Stationen plus Fahrradkontrolle boten ein abwechslungsreiches Programm. Die Schulkinder erhielten eine Laufkarte, auf der die verschiedenen Stationen abgestempelt wurden.