NEERSTEDT - Das „Klasse 2000“-Projekt wurde von zwei Klassen komplett durchlaufen. Die weitere Finanzierung muss noch geregelt werden.
Von Anja Biewald
NEERSTEDT - Das Projekt „Klasse 2000“ an der Grundschule in Neerstedt soll weitergehen: Das steht für die Elternvertreter fest. Wie die Umsetzung in den neuen Jahrgängen finanziert werden soll, ist hingegen noch offen.Am Montagabend zogen Doris Lüschen, stellvertretend für die Schüler und Eltern der Klasse 4a, sowie Juliet Rusche und Anke Krumland-Schulenberg, beide für die Klasse 4b, ein Fazit nach vier Jahren „Klasse 2000“. Ihre Kinder und deren Klassenkameraden hatten als erste Schüler der Grundschule in Neerstedt an dem Projekt teilgenommen und haben nun die volle Laufzeit hinter sich. Inhaltlich zeigten sich die Elternsprecherinnen mit dem Resultat der Projektarbeit zufrieden. Bei „Klasse 2000“ geht es um Gesundheitsförderung in der Grundschule sowie die Gewalt- und Suchtvorbeugung.
In Neerstedt finanzierte der Lions Club Oldenburger Geest vier Jahre lang das Projekt in beiden Klassen mit 500 Euro jährlich. Die Schüler haben dokumentiert, was sie gelernt haben: „Nein“ zu sagen beispielsweise. Auch mit dem eigenen Körper, einer gesunden Ernährung und den Folgen der Werbung in den Medien haben sich die Schüler beschäftigt. Nadine Albers schreibt auf einem Poster als Geschenk für Lutz Roth vom Lions Club, dass Obst, Gemüse und Vollkornbrot zu einer guten Ernährung gehören. Pascal Aufderheide hingegen hat gelernt, dass der in Aussicht gestellte „Kick“ in einer Werbung für Menthol-Zigaretten nichts Gutes ist.
Mit 500 Euro fördert die Gemeinde Dötlingen in diesem Jahr das Projekt in zwei Klassen der Grundschule. Pro Jahr kostet „Klasse 2000“ je Klasse 240 Euro. Ideen der Eltern sind gefragt, wenn es um das Aufbringen der Gelder geht: Die Planung von Aktionen ist möglich, Spenden könnten gesammelt und Sponsoren gesucht werden. Auch die teilweise Umlage auf die Eltern wäre eine mögliche Variante. Bei einer Informationsveranstaltung im September sollten diese Themen besprochen werden, zu gering war da aber die Resonanz der Eltern. „Wir wollen die Informationen zu diesem Projekt nun an den normalen Elternabenden weitergeben, weil wir ansonsten zu viele Eltern nicht erreichen“, sagte Schulleiter Ufke Janssen.
Mehr Infos unter www.klasse2000.de
