Oldenburg - Gleich drei neue Schulleiter haben – nach der Verabschiedung der ehemaligen Leiter in den Ruhestand – an allgemein bildenden Schulen ihren Dienst aufgenommen: an der IGS Flötenteich, am Gymnasium Eversten und am Neuen Gymnasium.

Hannelore Lüllwitz (50), die neue Leiterin der IGS Flötenteich, die in Greifswald Physik und Mathematik studierte, kam bereits 1996, zwei Jahre nach der Gründung, an die IGS. Seit elf Jahren ist Hannelore Lüllwitz stellv. Schulleiterin und kennt ihre Schule bestens. Die verheiratete Mutter von zwei Kindern startet als Leiterin in „einer ganz spannenden Zeit“. Viele junge Kollegen sind hinzugekommen, aus dem Gründungskollegium gehen viele nach und nach in den Ruhestand – und die Schule wird saniert und auf Sechszügigkeit ausgebaut. „Das ist eine enorme Herausforderung, aber wir wollen das in einen sinnvollen, harmonischen Ablauf bringen. Das muss in unser Konzept passen und im Interesse der Schüler gestaltet werden“, sagt der neue Leiter.

Andreas Jacob (49), verheirateter Vater von drei Kindern aus Großenkneten, ist neuer Leiter des Gymnasiums Eversten (GEO). Jacob sagt: „Ich kann hier auf tollen Sachen aufbauen, einschließlich der Strukturen und Arbeitspläne. Ich spüre einen besonderen Geist bei Schülern und Lehrern. Das sind Super-Voraussetzungen.“

Jacob möchte das Profil auch jenseits von Sport und Musik weiter schärfen, viel Wert auf fairen Umgang legen und auch die Raumgestaltung in den Blick nehmen. Das GEO und sein neuer Leiter liegen übrigens nur 14 Tage auseinander: Im nächsten Frühjahr werden beide 50 Jahre alt.

„Ich wollte gerne ans Neue Gymnasium, weil es eine lebendige Schule mit einer sehr aktiven Schüler- und Lehrerschaft ist“, sagt die neue NGO-Leiterin Katrin Wutschke (42), die vorher auch schon Lehrerin am Abendgymnasium und danach in der Landesschulbehörde tätig war. Das NGO habe sich in vielen Bereichen – von Wettbewerben über die Boumdoudoum AG bis zum Literaturcafé – hervorgetan. Die gelernte Deutsch- und Französischlehrerin, die aus dem Erzgebirge stammt und mit ihrem Mann in Achim wohnt, sagt: „Das Menschliche muss ganz vorne stehen. Schule beginnt beim Schüler.“ Es gehe um „das gute Miteinander“, auch im Blick auf die Inklusion. Katrin Wutschke kündigte an, „das weiterzuführen, was Wieland Herold hier angefangen hat“ – das gelte explizit „auch für den Erhalt des NGO als Gymnasialstandort“.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg