Westerstede - Jeder kennt solche Situationen: Man geht in den Keller, um etwas zu holen. Unten angekommen, blickt man sich dann suchend um, weil man vergessen hat, was man holen wollte. Ein leichtes Nachlassen der allgemeinen Gedächtnisleistungen ist im Alter nicht ungewöhnlich, dennoch sind viele Menschen über die Möglichkeit besorgt, an einer Demenz zu erkranken. Aber ab wann spricht man eigentlich von einer Demenz? Und welche Krankheiten können die Symptome auslösen? Wie gelingt eine gelungene Kommunikation mit Erkrankten? Und welche Erkenntnisse bringt uns die aktuelle Forschung?

Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“, organisiert vom Seniorenstützpunkt im Landkreis Ammerland und der Karl-Jaspers-Klinik. Die Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe findet am Dienstag, 12. Januar, in Westerstede statt.

„Unser Ziel ist es, Angehörigen, Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich unverbindlich zu informieren“, berichtet Anna Pfeiffer vom Seniorenstützpunkt. Im ersten Vortrag „Herausforderung Demenz“, der am Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Kreishauses (Ammerlandallee 12, Westerstede) stattfindet, informiert die Diplom-Gerontologin gemeinsam mit Imke de Reuter über das Krankheitsbild und den Verlauf der Demenz.

Im Laufe des Jahres folgen neun weitere Veranstaltungen zu ausgewählten Themen, welche die Karl-Jaspers-Klinik und der Seniorenstützpunkt gemeinsam organisieren. „Die Veranstaltungsreihe ‚Treffpunkt Demenz’ hat an der Karl-Jaspers-Klinik bereits Tradition. Neu ist die Kooperation mit dem Seniorenstützpunkt, die es uns ermöglicht, die Veranstaltung in die Kreisstadt zu holen“, erklärt Imke de Reuter, Sozialarbeiterin in der Karl-Jaspers-Klinik.

Der Seniorenstützpunkt bittet um Anmeldung unter der Rufnummer 04488/ 562770 oder per Mail an senioren@ammerland.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.