Strahlende Kindergesichter gab es jetzt an der Gerbertschule in Altenoythe. Der Förderverein hatte den Kindern neue Schaukeln und eine neue Rutsche für insgesamt 3000 Euro geschenkt. Der vor rund einem Jahr gegründete Förderverein habe es sich zur Aufgabe gemacht den Schulhof neu zu gestalten und mit neuen Spielgeräten auszustatten, betonten der Vorsitzende Heinrich Lücking und seine Stellvertreterin Birgit Bauer. Die neuen Spielgeräte wurden von den Mitgliedern, Eltern und Lehrern im Rahmen eines Arbeitseinsatzes in Eigenleistung montiert. Bevor die neue Nestschaukel und zwei Einzelschaukeln sowie die Rutsche, die am vorhandenen Spielturm montiert wurde, aber aufgebaut werden konnten, galt es Vorarbeiten zu leisten. Die Pflasterungen mussten entfernt, Fundamente gegossen und Kies aufgeschüttet werden. Finanziert wurden die neuen Spielgeräte aus Mitgliedsbeiträgen sowie von Sponsoren, unter anderem stiftete die Spadaka 1000 Euro. Dank zollten die Vertreter des Fördervereins und Schulleiter Udo Arends allen Helfern sowie den Sponsoren. Fest ins Auge gefasst sei schon, dass im kommenden Jahr weitere größere Spielgeräte aufgestellt würden, teilte Lücking mit. Die Schülerin Celina meint: „Für so tolle Spielgeräte sind die Pausen viel zu kurz.“

„Die Schüler sollen den Mut bekommen ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“ Darum geht es der Lehrerin Ria Jürgens-Tatje und ihrem Kollegen Torsten Basler. Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts nahmen die Schüler der Klasse 9v der Elisabethschule Friesoythe deshalb am Programm „Network For Teaching Entrepreneurship“ (NFTE) teil. Dabei beschäftigten sich die Schüler über zwei Unterrichtsstunden pro Woche mit praxisnahen Überlegungen rund um den Themenkomplex „Existenzgründung“. Während zusätzlicher freiwilliger Sitzungen am Wochenende machten sie auch Wirtschaftssimulationsspiele und Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Am Ende entwickelte jeder Schüler zu einer selbst erdachten Geschäftsidee einen eigenen Businessplan, den sie nun in fünf Präsentationen mitsamt Marktanalysen, Werbestrategien und Verkaufsprojektionen einer Jury vorstellten. Die Juroren – Schulleiter Dr. Romke de Vries und Firmeninhaber Andreas Kurmann, Kurmann Holzbau GmbH, Garrel – ermittelten anschließend die beste Geschäftsidee. Ihre Wahl fiel auf den „Fahrrad- und Spielzeugreparaturdienst“ von Kevin Wenke, der sich nun über den ersten Preis von 30 Euro freut. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation NFTE-Deutschland hatten sich die Pädagogen Basler und Jürgens-Tatje im Vorfeld eigens für dieses Projekt ausbilden lassen. Der Wirtschaftskurs fand nun zum dritten Mal an der Elisabethschule statt.