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Neue Schule gestartet

Der erste Kurs der neuen Physiotherapieschule des Evangelischen Krankenhauses (EV) mit 20 Schülerinnen und Schülern ist mit einer feierlichen Eröffnung im PFL gestartet. Die Unterrichtsräume sind im „Griepenkerlgebäude“ gegenüber vom EV. Dort erwarten die zukünftigen staatlich geprüften Physiotherapeuten insgesamt 2900 Stunden theoretische und praktische Ausbildung – und dann noch ab dem zweiten Jahr 1600 Stunden Berufspraxis in verschiedenen Einrichtungen.

In typischen physiotherapeutischen Situationen lernen die Schüler, auf der Basis eines Befundes einen Behandlungsplan zu erstellen und umzusetzen und so Menschen mit Erkrankungen oder nach Verletzungen zu rehabilitieren. Und das alles zum Nulltarif. Sie müssen kein Schulgeld zahlen – im Gegenteil: Das EV zahlt eine Ausbildungsvergütung.

Thomas Müser, Leiter des Therapiezentrums am EV und drei weitere Lehrkräfte vermitteln ihre fundierten Erfahrungen aus der Praxis und ihr theoretisches Wissen. Sie betreuen die zukünftigen Physiotherapeuten auch während der sechs- bis zwölfwöchigen Praktika, die im Wesentlichen direkt im EV und im Pius-Hospital stattfinden.

EV-Vorstand Dr. Alexander Poppinga sieht positiv in die Zukunft: „Neben unserer erweiterten Krankenpflegeschule und der Logopädieschule wird unsere Ausbildungsoffensive jetzt durch die neue Physiotherapieschule ergänzt. Wir bieten heute viele fundierte Ausbildungsangebote an und sorgen so für qualifizierte Fachkräfte von morgen.“

Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt, begrüßte alle anwesenden Schüler und wünschte ihnen einen guten Start in den nun beginnenden Ausbildungsalltag.

Mitarbeiter pflanzen

Viele Mitarbeiter des Oldenburger Fotodienstleisters Cewe haben an der Mitmachaktion „Einheitsbuddeln“ teilgenommen. Dazu gehörte, dass sie auf dem Betriebsgelände am Meerweg und in den heimischen Gärten rund 100 Setzlinge pflanzten.

Die dahinterstehende Aktion, sich sich „Einheitsbuddeln“ nennt. Dabei sind alle Menschen in Deutschland eingeladen, am Tag der Deutschen Einheit einen Baum zu pflanzen – in der Hoffnung, dass daraus eine Tradition wird und jedes Jahr an diesem Tag tausende Bäume gepflanzt werden. Die Idee dazu hatte die Staatskanzlei Schleswig-Holstein. Vor allem über soziale Netzwerke wurde sie schnell verbreitet und unter anderem vom Comiczeichner Ralph Ruthe beworben.

Mitarbeiter von Cewe sind darauf aufmerksam geworden und fanden die Idee klasse. Das Unternehmen entschied sich daraufhin, jedem interessierten Mitarbeiter einen Setzling zur Verfügung zu stellen, wahlweise eine Hainbuche oder einen Feldahorn. Rund 100 Mitarbeiter haben sich für die Aktion angemeldet. Die meisten Mitarbeiter buddeln ihren Baum bei sich zu Hause ein – wer keinen Platz dafür hatte, konnte ihn auf dem Betriebsgelände von Cewe in Kreyenbrück pflanzen. Damit Oldenburg auch weiterhin eine grüne Stadt bleibt.

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